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 Drei Besen

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BeitragThema: Drei Besen   So Nov 14, 2010 12:07 am

Hier kann man sich treffen und bei einem leckeren Butterbier miteinander quatschen
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Felicity Prewett
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Di März 15, 2011 6:50 pm

Xenophilius Lovegood und Felicity Grace Prewett

[Einstigspot]

Etwa ein halbes Dutzend gelb-weiß gestreifter Sonnenschirme stand vor der Gasstube, doch es saßen kaum Leute draußen. Es war ein sehr schöner Tag gewesen, doch inzwischen war es bewölkt und eine kühle Brise fuhr Felicity durch die lange, blonde Haarpracht.
In ihrem leuchtend gelben Sommerkleid fröstelte sie geradezu. Sie hatte in Hogsmead einige Besorgungen gemacht und eine alte Schulfreundin wiedergetroffen. Jetzt war sie erschöpft und wollte, bevor sie nach Cambridge zurückapparierte noch einen Tee trinken.
Sie ließ sich an einem kleinen Tisch auf einen von zwei sehr bequem aussehenden Sesseln fallen.
Sie stellte ihre Tasche neben sich ab und griff sich die Karte.
Als Madam Rosmerta mit Block und Bleistift an ihren Tisch kam, wusste sie bereits, was sie trinken wollte. „Guten Tag! Haben sie schon etwas ausgewählt?“, fragte die freundliche, junge Dame, die hier seit kurzem arbeitete.
„Guten Abend, einen Yasmin Tee, bitte.“
Die Autorin lächelte die Tochter des Wirts an, zumindest glaubte Felicty, dass es diese war.
Für einen Sonntagabend war es nicht schlecht besucht, wie der Prewett auffiel.
Trotzdem erkannte sie niemanden wieder. Wäre aber auch ein großer Zufall gewesen.
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Xenophilius Lovegood
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Mi März 16, 2011 6:08 pm

Felicity Grace Prewett & Xenophilius Lovegood

Xeno hatte zwar durchaus erfahren, dass an diesem Tag ein Quidditchspiel stattfand, was nicht selbstverständlich war, denn normalerweise erfuhr er sowas erst einen Tag nach dem Spiel, aber er wollte nicht hingehen. Er interessierte sich einfach nicht genug dafür. Stattdessen war er nach Hogsmeade appariert, um den Drei Besen einen Besuch abzustatten.

Das Wetter lud nicht unbedingt dazu ein, sich nach draußen zu setzen. Sein strahlend weißer Umhang wehte im Wind, als er sich dem Lokal näherte. Auch sonst trug er heute nur Weißes, passend zu seiner Haarfarbe. Mit einem charmanten, für alle geltenden Lächeln trat er durch die Tür und suchte sich einen möglichst bequemen Platz. Da stand ein kleiner Tisch mit zwei Sesseln. Eine blonde, schöne Frau saß daran. Allein. Nun, das konnte man ja ändern. Langsam schritt er zu ihr, blieb vor ihr stehen und fragte höflich: „Schöne Dame, wäre dieser Platz hier noch frei?“ Wenn sie nicht wollte, würde er natürlich woanders hingehen. Allerdings ungern, denn dieser Sessel schien wirklich bequem…
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Felicity Prewett
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Fr März 18, 2011 6:05 pm

Felicity Grace Prewett & Xenophilius Lovegood

„Schöne Dame, ist dieser Platz noch frei?“ holte eine Stimme Felicity aus ihren Gedanken.
Sie zuckte zusammen und blickte auf. Vor ihr stand ein weißhaariger Mann, der ganz in weiß gekleidet war. Dieser Anblick war so skurril, weil der Sprecher fast zu leuchten schien, dass Felicity erst einmal verdattert guckte. Sie merkte, wie ihre Augen von blau in ein helles türkis überglitten.
Dann fasste sie sich, sah dem Mann in die Augen – sie waren so eisblau, dass sie eine Gänsehaut bekommen hätte, wenn sie nicht gleichzeitig von so viel Warmherzigkeit gezeugt hätten - und sagte: „Aber natürlich. Setzen Sie sich doch. Mit wem habe ich die Ehre?“
Sie war sich sicher diesen Mann schon einmal gesehen zu haben. So ein Anblick blieb hängen, doch sie konnte beim besten Willen nicht sagen, wo.
Die gekonnten Augen der Schriftstellerin glitten über das Antlitz des Mannes.
Sein Alter war schwer zu schätzen. Aber sie glaubte nicht, dass die weißen,kurzen Haare ihre Farbe aufgrund des Alters hatten. Hätte sie sich festlegen müssen, würde sie auf Anfang zwanzig, etwas älter als die Autorin selbst tippen. Seine Mundwinkel vermittelten den Eindruck, er würde oft lächeln.
Er war groß, aber nicht riesig. Felicity fand zu große Leute immer seltsam. Das lag wahrscheinlich einfach daran, dass sie ihnen nicht in die Augen blicken konnte. Aber ihr gegenüber hatte eine Größe, bei der das ins Gesicht blicken gut möglich war. Einzig, dass er stand und sie saß, machte dies ein wenig schwer.
Alles in allem hatte der bekannte Fremde etwas Geheimnisvolles und etwas Besonderes. Auf den ersten Blick ein sympathischer Mensch.
Ihr Tee wurde serviert und sie löste sie den Blick von dem Mann und wartete darauf, dass er sich vorstellte oder niederließ. Am liebsten wäre ihr beides gewesen, denn aus irgendeinem Grund hatte sie das seltsame Bedürfnis mit diesem Mann reden zu wollen.
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Xenophilius Lovegood
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Sa März 19, 2011 4:54 pm

Felicity Grace Prewett & Xenophilius Lovegood

Offensichtlich hatte er sie etwas unsanft aus ihren Gedanken gerissen. Sie sah etwas verdutzt aus. Mit einem entschuldigenden Lächeln wollte er sie gerade um Verzeihung bitten, als sie seine Frage auch schon beantwortete. „Ich danke Ihnen“, meinte er und setzte sich galant auf den Sessel. Er war wirklich so bequem wie er zu sein versprochen hatte. „Mein Name ist Xenophilius Lovegood und ich bitte Sie inständig um Verzeihung, sollte ich Sie erschreckt haben“, ergänzte er höflich.

Eine Kellnerin kam freundlich zu ihm, um ihn nach seinen Wünschen zu fragen. Er bestellte einen Holunderblütenwein und wandte sich dann wieder der schönen, ihm völlig unbekannten Frau ihm gegenüber zu. Irgendetwas an ihr faszinierte ihn. Es musste wohl an ihren Augen liegen. Er hätte schwören können, dass sie eben ihre Farbe geändert hatten. War sie ein Metamorphmagus? Oder hatte sie einen Verwandten, der jenes war? Dieses Rätsel würde er schon noch lösen, allerdings konnte es auch sein, dass er sich getäuscht hatte. Prüfend blickte er sie an und sagte dann mit einem leichten Bedauern in der Stimme: „Ich mag vergesslich sein, aber ich meine, wir sind uns noch nie begegnet. Eine Schönheit wie Sie hätte ich gewiss in Erinnerung behalten und auch Ihren Namen nicht aus meinem Gedächtnis verdrängt…“ Dies war eine etwas eigene, aber wahrscheinlich durchschaubare Art, sie nach ihrem Namen zu fragen. Aber Xenophilius war nunmal nicht wie andere.
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Felicity Prewett
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Sa März 26, 2011 12:59 pm

Mr. Lovegood and Miss Prewett

Der Fremde stellte sich als Xenophilius Lovegood vor.
Ein ungewöhnlicher Name, wie Felicity fand. Aber er passte zu dem Mann. Durchaus charmant war er auch.
„Ich mag vergesslich sein, aber ich meine, wir sind uns noch nie begegnet. Eine Schönheit wie Sie hätte ich gewiss in Erinnerung behalten und auch Ihren Namen nicht aus meinem Gedächtnis verdrängt…“
Felicity musste sich ernsthaft Mühe geben ein mädchenhaftes Kichern zu unterdrücken. Ihre Augen wurden bonbonrosa.
„Freut mich, Mr. Lovegood. Ich bin Felicity Grace Prewett, aber jetzt wo wir schon im Gespräch sind dürfen sie auch gerne Felicity sagen.“
Felicity fing immer sehr früh an, Leute zu duzen. Sie fand es albern, wenn Menschen, die sich teils schon Jahre kannten Mr. oder Mrs. zu einander sagten. In der Familie ihres Vaters war das so üblich gewesen, aber das war auch einer der vielen Gründe, warum John und sein Bruder Will ihre Familie gehasst hatten. Die Prewetts waren eine sehr angesehene reinblütige Familie gewesen, aber mit gleich zwei „Blutsverrätern“ hatten sie große Teile ihres Rufes verloren.
Felicity war ihr Blutsstatus – sie war Halbblut – mehr als egal. Die Eltern ihrer Mutter waren wunderbare Menschen. Sie lebten beide noch in einem Landhaus in der Bretagne und vor allem: Sie waren Muggel. Felicitys Vater hatte das nicht gestört, als er mit deren Tochter Sophie-Marise ausgegangen war. Seine Eltern hatten das allerdings als großen Makel an ihrem Stammbaum empfunden. Felicity war stolz auf ihren Vater, dass er sich gegen seine blutsverrückte Familie durchgesetzt hatte und schließlich die Französin, die sich als Liebe seines Lebens herausgestellt hatte, geheiratet hatte.
Sie sah wieder herüber zu Mr. Lovegood, der sich inzwischen gesetzt hatte.
„Sind Sie eigentlich aus einem bestimmten Anlass hier im Städtchen?“
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Xenophilius Lovegood
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Sa März 26, 2011 10:30 pm

Felicity & Xenophilius

Da! Ihre Augenfarbe hatte sich schon wieder verändert! Diesmal war er sich ganz sicher. Aber sein Kompliment schien ihr ja gefallen zu haben. Xenophilius lächelte. „Das nehme ich gern an. Felicity.“ Sanft sprach er ihren Namen aus, denn er fand, dass es ein schöner war. „Dann bestehe ich aber darauf, dass Sie mich Xenophilius nennen.” Auch er hatte kein Problem damit, die Menschen zu duzen. Und bei ihr war es ihm besonders angenehm, dass es ihr ähnlich ging. Irgendwie mochte er diese Frau, obwohl er erst wenige Worte mit ihr gewechselt hatte. Er hatte keine Ahnung, woran das lag.

Neugierig blickte er sich um. Es war nicht viel los in dem Laden. Lag wahrscheinlich daran, dass alle beim Quidditchspiel waren. Was bloß alle daran so toll fanden…? Würde er wohl nie verstehen. Andererseits wurde er auch oft missverstanden, also sollte er vielleicht etwas mehr Verständnis aufbringen.

Auf ihre Frage hin überlegte er kurz. Ja, hatte er eigentlich etwas Bestimmtes vorgehabt? „Nein, ich hatte nur erstens keine Lust, diesen fragwürdigen Besensport zu beobachten und zweitens war ich schon recht lange nicht mehr hier und fand es mal wieder an der Zeit.“ Er nannte Quidditch gerne „Besensport“, denn schließlich war es doch genau das. Und außerdem nahm der Begriff dem Ganzen seine unbegreifliche Faszination. Wahrscheinlich würde sie ihn gleich etwas verwundert ansehen, aber das störte ihn nicht.
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Felicity Prewett
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Do März 31, 2011 3:42 pm

Xenophilius & Felicity


Keine Lust fragwürdigen Besensport zu beobachten?
Es dauerte ein paar kleine Augenblicke, aber dann nahmen ihre Augen ein Sonnengelb an.
Noch nie hatte Felicity eine so treffende Defintion für Quidditsch gehört. Diesen Sport nahmen alle einfach immer viel zu ernst. Es hatte sogar schon Tote gegeben und das ging bei Felicity dann wirklich nicht mehr als Spaß durch. Viele Freundschaften waren daran zerbrochen, dass einfach einer der falschen Mannschaft zujubelte. Ihr Vater sah sich zwar ab und zu mal gerne ein Spiel an, aber sonst war niemand in Felicitys Bekanntenkreis sehr überzeugt von Sinn und Zweck dieses Zeitvertreibs.
Felicity war eher jemand, der sich lieber auf ihr Pferd Snowwhite setzte und durch die Wälder gallopierte.
Oder Thestrale, diese wunderbaren Wesen. Gleich zwei lebten bei Felicity. Es waren Geschwister und sie hießen Daphne und Cloë. Auf so einem Wesen zu Fliegen war einfach pure Magie. Es war so berauschend.
Oh nein, Felicity war schon wieder abgeschweift. Das kam so oft vor. Was musste Xenophilius wohl dneken.
„Entschuldige bitte! Quidditsch gehört auch nicht zu meinen großen Leidenschaften. Ich kann dem Fliegen auf einem Haushaltsgegenstand einfach nichts abgewinnen.“
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Xenophilius Lovegood
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Sa Apr 02, 2011 6:02 pm

Felicity & Xenophilius

Gespannt beobachtete er, wie ihre Augenfarbe sich abermals änderte, als sie verstanden hatte, was er mit seinem Besensport meinte. Jetzt war sie gelb. War das jetzt ein gutes oder schlechtes Zeichen? Sie schien kurz ihren Gedanken nachzuhängen, wobei sie einen leicht verträumten Gesichtsausdruck annahm. Xeno war fasziniert. Felicity wurde ihm zunehmend sympathischer. Woran sie wohl gerade dachte? Vielleicht an Quidditch und die Sinnlosigkeit dieses Sports? Oder an etwas gänzlich anderes? Wie weit schweifte sie wohl ab? Ah, sie sagte wieder etwas. Gut, das gelb war also tatsächlich ein gutes Zeichen gewesen und er war in kein Fettnäpfchen getreten. Sehr schön. Sie mochte den Sport auch nicht sonderlich. „Dann verbindet uns ja schon eine Gemeinsamkeit“, stellte er lächelnd fest. Und er bezweifelte, dass es die einzige war. Sie sah aus, als würde auch sie gern in der Natur umherwandern. Er beschloss, sie indirekt danach zu fragen. „Und würden Sie auch, mal abgesehen von Besuchen in diversen Pubs, lieber die Natur beobachten als sich ein Quidditchspiel anzusehen oder haben Sie da andere Alternativen?“ Neugierig legte er den Kopf schief und betrachtete sie interessiert. Er mochte lockige Haare. Und zu Felicity passten sie besonders gut.
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Di Apr 05, 2011 2:57 pm

Xenophilius und Felicity


„...oder haben sie da andere Alternativen?“
Felicity dachte nach und war sehr schnell bei ihren Lieblingsbeschäftigungen und ihre Augen wurde von gelb über grasgrün zu himmelblau. Schon wieder ein Wechsel der Augenfarbe. Schon gerade hatte die junge Autorin das Gefühlgehabt, dass Xenophilius sie komisch angeguckt hatte. Wahrscheinlich hielt er sie inzwischen für verrückt. Wäre ja nichts neues... Schade, denn dieseer Herr mit den weißen Haaren war ihr gerade so sympathisch gewesen.
Sie blickte Xenophilius an: „Zwar finde ich das Fliegen auf Haushaltsgegenständen einigermaßen albern, aber ich selbst habe zwei Thestrale, Daphne und Artemio, mit denen ich sehr gerne ab und zu den Erdboden verlasse. Wissen sie:“, Felicity machte eine Geste mit den Armen, die ihre Worte unterstützen sollte, „ Das ist so ein Gefühl von unendlicher...“ Weiter kam Felicity Grace nicht, denn es schepperte. Sie war gegen den Tee gestoßen und dieser ergoss sich nun unbarmherzig über ihr ehemals sonnengelbes Kleid. Die Kanne zerschellte auf den Holzdielen.
Nein, was für ein Tollpatsch sie doch war!
„Entschuldige...“ stammelte Felicity und ihre Augen wurden babyrosa, ein todsicheres Zeichen dafür, dass sie sich schämte.
Wenn Xenophilius sie bis jetzt noch nicht abgestempelt hatte, dann spätestens jetzt.
So etwas musste immer allein Miss Prewett passieren. Es schauten schon einige Augen herüber.
Was für ein Desaster!


Zuletzt von Felicity Prewett am Sa Apr 16, 2011 11:45 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : kleiner Fehler...)
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Xenophilius Lovegood
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Fr Apr 15, 2011 8:03 pm

Felicity & Xenophilius

Inzwischen war Xeno absolut fasziniert von der Frau, die ihm gegenüber saß und obwohl er sie gerade erst kennengelernt hatte, hatte er das Gefühl, dass sie gute Freunde werden könnten. Auf seine Frage fing sie an, ihm von ihren Thestralen zu erzählen. Zutiefst beeindruckt lauschte er ihren Worten. Er mochte diese Kreaturen sehr gerne und gerade wollte sie ihm beschreiben, wie es war, auf ihnen zu fliegen – ein Gefühl, das er durchaus kannte und liebte – da stieß sie versehentlich eine Teekanne um, deren Inhalt sich sofort auf ihr schönes Kleid ergoss. Nein, das konnte er nicht zulassen. Der Fleck verunstaltete ihre umwerfende Erscheinung! Ihre Entschuldigung überging er mit einem einfachen „Das macht doch nichts!“, erhob sich grazil und ging zu ihr. Während er sich dicht über sie beugte, zog er seinen Zauberstab und befreite sie von dem Teefleck. Haushaltszauber konnte er eigentlich recht gut. Jedenfalls fleckenentfernende, da ihm sowas auch nicht selten passierte. Ihr Kleid jedenfalls sah aus wie neu. Nun war er ihr aber so nahe… Leicht errötend sah er ihr direkt in die Augen und raunte: „Aber ich wollte dich nicht unterbrechen…“ Unbewusst hatte er sie soeben zum ersten Mal geduzt, was sie hingegen schon die ganze Zeit tat. Etwas ratlos fragte er sich dann, ob er sich wieder hinsetzen sollte oder nicht. Wahrscheinlich war seine Nähe ihr unangenehm… also entfernte er sich sicherheitshalber wieder von ihr und setzte sich. „Thestrale gehören zu meinen absoluten Lieblingsgeschöpfen. Ich finde es zutiefst bewundernswert, dass du welche hast“, meinte er dann, indem er zu seinem charmanten Lächeln zurückfand und die Röte aus seinen Wangen verbannte.
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Di Mai 03, 2011 5:41 pm

Xeno & Felicity






Ganz, der Gentleman, half Xenophilius ihr sofort mit einem gekonnten Fleckenzauber.

Darauf hätte sie eigentlich selber kommen können, nur manchmal vergaß sie die einfachsten Sachen, wenn ihr etwas peinlich war.

Doch ihr Gegenüber setzte sich wieder und es war, als wäre nie etwas gewesen. So vergaß sie sogar, sich zu bedanken.

„Entschuldigung! Sagte ich Thestrale?“, fragte Felicity, „Bitte entschuldige vielmals, ich bin ganz durcheinander. Ich wollte sagen Hippogreife! Thestrale, die wild leben habe ich schon öfter bei mir auf dem Grundstück gehabt, aber sie gehören mir nicht.

Nein, ich meinte das Fliegen auf Hippogreifen – ein wunderbares Gefühl! Auch, wenn ich das Reiten auf meiner Stute Snowwhite nicht schmälern möchte. Ein wunderbares Tier.“

Sie dachte an die vornehme Schimmelstute. Ein einfach faszinierendes edles Geschöpf.

Nicht so launisch, wie Daphne und Artemio sein konnten.

Sie war schon wieder in Gedanken.

„Aber, was rede ich denn? Haben sie selber auch Tiere?“

Dieser Mensch interessierte sie, auch wenn die junge Prewett nicht sagen konnte, warum. Aus irgendeinem Grund wollte sie soviel über ihn wissen, wie irgend möglich.

Er erinnerte sie ein wenig an eine Romanfigur, aber sie wusste beim besten Willen nicht welche.

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BeitragThema: Re: Drei Besen   Fr Mai 06, 2011 8:57 pm

Felicity & Xeno

Xenophilius legte fasziniert den Kopf schief. Wie süß sie war, wenn sie verwirrt war. Nur leider schien es ihr tatsächlich sehr unangenehm gewesen zu sein, dass er ihr eben so nahe gewesen war, denn sie überging die Aktion einfach und bedankte sich nicht einmal. Na toll. Er sollte so etwas in Zukunft wohl bei ihr lassen. Also Abstand halten. In Zukunft? Wer wusste schon, ob sie ihn so sympathisch fand, dass sie ihn wiedertreffen wollte? Ach, es brachte nichts, sich darüber Gedanken zu machen.

Ah, sie besaß eigentlich Hippogreife. So war das also… „Auch Hippogreife sind extrem interessante Geschöpfe“, erwiderte er mit einem sehr viel distanzierteren Lächeln als zuvor, „Ich bin selbst schon auf einigen geflogen und finde, du hast absolut Recht. Das Gefühl ist einzigartig.“ Da, sie schweifte wieder ab! Fing sich aber relativ schnell wieder. Ob er selbst auch Tiere habe? „Nun… ja. Ich habe ein Chamäleon, dem ich aber keinen Namen gegeben habe. Wissen Sie, es wäre doch unlogisch, einem solchen Geschöpf einen Namen zu geben, da es sich doch sowieso ständig verändert.“ Er lachte leise. „Ach, das findest du sicher langweilig. Aber ich bin momentan ohnehin nicht sesshaft, sondern reise unentwegt umher, da könnte ich gar kein anderes… ähm… Haustier… halten.“ Haustier war in diesem Zusammenhang irgendwie ein unpassender Begriff, aber ihm fiel auf Anhieb auch kein besserer ein.
So, entweder interessierte sie sich jetzt für seine Reisen oder nicht. Er war gespannt.
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Felicity Prewett
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BeitragThema: Re: Drei Besen   So Mai 08, 2011 11:56 am

Xenophilius Lovegood und Felicity Prewett


Komisch, plötzlich hielt er viel mehr Abstand als vorher. Hatte sie etwas falsch gemacht? Natürlich! Er hielt sie jetzt für total ungeschickt und dumm. Dann fiel Felicity ein, dass sie ich für seine blitzschnelle Rettungsaktion nicht mal bedankt hatte; daran lag es wohl.
Aber er erzählte nun auch, dass er Hippogreife gerne mochte.
Und er besaß ein Chamäleon, ein namenloses Chamäleon. Sie lächelte. „Wie niedlich, nein du hast vollkommen recht. So ein Geschöpf müsste andauernd den Namen ändern. Kennst du Roddy Doyle?“, fragte sie interessiert.
Roddy Doyle war einer von Felicitys Lieblingsautoren, auch wenn er ein Muggel war. Und das mit dem Chamäleon erinnerte Felicity an eins seiner Bücher.
„Und du reist öfter? Wahnsinn! Was machst du denn eigentlich beruflich?“
Das war in der Tat eine gute Frage. Dass er kein Bänker war, dachte sie sich, aber was war seine Berufung. Bei Felicity waren es das Schreiben und die Natur. Sie könnte sich kein anderes Leben vorstellen und würde mit niemandem tauschen.
„Und bitte entschuldige meine grenzenlose Unhöflichkeit. Vielen Dank, Xenophilius.“
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Sa Mai 21, 2011 8:56 pm

Felicity & Xeno

Ah, sie fand es niedlich und gab ihm Recht. Ob er Roddy Doyle kenne? „Ich bedaure, aber von ihm habe ich noch nie gehört“, erwiderte er ratlos. Wer war das? Klang irgendwie interessant. Dann fragte sie ihn, was er beruflich mache und entschuldigte sich schließlich doch noch. Xenophilius lachte leise. „Ach, ist schon okay. Ich habe dich bestimmt verwirrt. Das passiert mir öfter.“ Lächelnd sah er ihr in die Augen. „Und ja, ich reise viel und gern“, beantwortete er dann ihre erste Frage, „Um genau zu sein, tue ich momentan nichts anderes. Ich bezeichne es als Forschungsreise. Also müsste ich dann Forscher sein, wenn man mir unbedingt einen Beruf anhängen will. Wahrscheinlich veröffentliche ich meine Ergebnisse nach meinen Reisen“, erklärte er. „Ich schreibe nämlich auch gern. Und was machst du?“, erkundigte er sich schließlich neugierig. Irgendwie hatte er das Bedürfnis, alles über sie zu erfahren. Aber nicht, um es dann weiterzuerzählen, sondern um es selbst zu wissen. Merkwürdiges Gefühl.
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Mo Mai 23, 2011 3:36 pm

Wow, ein Forscher. Felicity liebte es zu forschen. Mit ihren Kräutern und Zaubersprüchen war ihr schon einiges gelungen, doch zum Großteil wurde dies leider nicht anerkannt. Dumbledore wusste es für den Orden trotzdem zu schätzen. Und schreiben tat er auch gern. „Was für ein Zufall,“ rief Felicity aus, „ich bin nämlich Schriftstellerin. Übrigens auch Roddy Doyle. Allerdings ist dieser Autor ein Muggel, doch die Bücher werden dadurch nicht schlechter, wie ich finde. Viele Zauberer sind da anderer Meinung, aber ich finde, dass ihnen so etwas entgeht. Es ist sehr interessant, wie sich nichtmagische Menschen unsere Welt vorstellen. Und das ist unendlich viel kreativer. Sie nennen es Fantasy.“
Mit diesem Mann konnte man sich wirklich gut unterhalten. Sie würde bei Miss Roswita noch ein Kaltgetränk bestellen. Doch kein Butterbier. Felicity trank kein Alkohol.
Sie winkte der Kellnerin zu. „Eine Karamelmilch, bitte!“ bestellte die junge Prewett.
Sie wandte sich wieder Xenophilius zu. „An was forschst du denn so, wenn man fragen darf?“
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Mo Mai 23, 2011 9:35 pm

Neugierig beobachtete er sie. Als er gesagt hatte, dass er Forscher war, schien sie derart interessiert zu sein, so als ob es sie entweder extrem faszinierte oder sie selbst Forscherin war. Ah, das klärte sich sogleich. Sie war Autorin. Xenophilius lächelte sie charmant an. „Schriftstellerin also. Dann weiß ich ja jetzt, wo ich liebenswürdige Hilfe kriegen könnte, wenn ich mal nicht mehr weiterweiß“, stellte er freundlich fest. „Ja, ich habe durchaus auch schon Muggelbücher gelesen“, beruhigte er sie dann lachend, „Ich gehöre absolut nicht zu denjenigen, die behaupten, wir wären etwas Besseres. Man muss sich nur mal ansehen, wie die Muggel es schaffen, ohne Zauberei auszukommen. Es ist genial, wie einfallsreich sie sind. Nur von Roddy Doyle hatte ich zufällig noch nichts gehört, aber danke für den Tipp, ich werde gleich morgen versuchen, eines seiner Bücher aufzutreiben.“

Sie bestellte sich noch etwas. Er selbst verspürte keinen Durst, also ließ er es lieber und sah ihr zu. An was er forsche… „Nun, an der magischen Tierwelt hauptsächlich, aber auch die Pflanzen interessieren mich sehr. Eigentlich ist es falsch, eines über das andere zu erheben, ich erforsche sie zu gleichen Teilen“, antwortete er und wartete gespannt auf ihre Reaktion.
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Sa Mai 28, 2011 7:02 pm

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BeitragThema: Re: Drei Besen   Mi Jun 01, 2011 3:35 pm

Felicity fand es toll, dass er ihre Meinung über Muggel teilte. Die Eltern ihrer Mutter waren schließlich Muggel und sie hatte die beiden sehr gern.
Er forschte also in der Natur, Tier- und Pflanzenwelt. Ein bisschen wie sie, nur dass sie das eher als Hobby sah. „Faszinierend. Ernsthaft, ich bin immer wieder verblüfft von Flora und Fauna, ob nun magisch oder nicht. Diese Vielfalt und diese Kreativität. Kaum etwas ist inspirierender als die Natur. Es gibt nur eins, was mich mehr vom Schreiben überzeugt hat und das sind Menschen. Klar sie sind Teil der Natur, aber sie sind der Teil zu dem wir gehören.“
Felicity nahm einen Schluck aus ihrem Getränk. Es schmeckte köstlich.
„Leider ist nicht alles an den Mensch so schön. Doch auch schreckliches kann inspirieren. Hast du von dieser Gruppierung gehört, die in letzter Zeit Aufsehen erregt? - Die Todesser? Das was sie tun hat mit dem Grundgedanken der Menschlichkeit nichts mehr zu tun. Es widerspricht ihm und diese Todesser und ihr Anführer verhöhnen alle lebenden Wesen.“
Bei dem Gedanken an diese Männer und Frauen in den schwarzen Umhängen lief ihr ein eiskalter Schauer über den Rücken.
Sie bekam eine Gänsehaut und fühlte sich nicht mehr so sicher wie kurz zuvor. Ihre Augen färbten sich cremefarben.
Xenophilius hatte sie innerhalb von kurzer Zeit für sich eingenommen.
Doch konnte sie diesem Fremden trauen?

[ooc: Die beiden reden ja schon eine Weile...]
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Sa Jun 04, 2011 9:05 pm

Diese Frau beeindruckte ihn immer mehr und wurde ihm zugleich immer sympathischer. Was bei ihm nicht unbedingt zusammengehören musste. „Ja, da hast du vollkommen Recht“, erwiderte er ernst, „Allerdings sind die Menschen mir ein Rätsel. Ich verstehe sie einfach nicht, in Pflanzen und Tiere hingegen kann ich mich hineinversetzen und sozusagen mit ihnen… kommunizieren. Es ist merkwürdig, oder?“ Er lachte leise. Das musste ja merkwürdig klingen, aber er hatte tatsächlich das Gefühl, sich viel besser mit Tieren und Pflanzen zu verstehen als mit den Menschen.

Ah, die Todesser wieder, dieses leidige Thema. Wo er auch hinkam, alle sprachen von denen. „Ich habe durchaus von ihnen gehört und meiner Ansicht nach ist es eine Vereinigung von Psychopathen, die eingesperrt werden sollte, damit sie nicht noch mehr Unheil anrichtet… aber lass uns doch an diesem schönen Abend nicht von solch unschönen Dingen sprechen, Felicity…“ Ihren Namen sprach er ganz weich aus und blickte ihr dabei mit einem charmanten Lächeln in die Augen, in der Hoffnung, sie vergaß alle Gedanken an die Todesser.

[ja... wieso? ^^]
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Mi Jun 08, 2011 7:35 pm

„Das ist absolut beeindruckend!“, rief Felicity aus. Dieser Fremde, der das schon seit etwa zwei Stunden nicht mehr für sie war – sie hatte sofort Vertrauen zu ihm gefasst - , behauptete mit Pflanzen sprechen zu können. „Wie meinst du das? Du kannst ernsthaft 'hören', was wie denken. Bei Tieren kann ich das absolut nachvollziehen. Ihre Körpersprache ist eindeutig. Und ihre Augen sagen ebenfalls sehr viel aus. Sie sind der Spiegel zum Inneren eines Wesens. Aber bei Pflanzen?“
Sie war sich inzwischen mehr als sicher, dass sie diesem Mann Vertrauen konnte. Wenn nicht ihm, dann konnte sie nicht mal sich selbst vertrauen.
Das sagte er es auch schon: Er hielt die Todesser für verrückt und sagte, dass sie hinter Gitter gehörten. Wie recht er hatte. Doch dann traf Xenophilius die junge Dame unerwartet:
„Aber lass uns doch an solch einem schönen Abend von so unschönen Dingen sprechen, Felicity.“
Ihre Namen hauchte er fast nur noch. Dabei sah er ihr tief in die Augen. Der Blick schien sie fast zu durchbohren, doch sie hielt stand. Felicity wurde warm. Sie bekam eine Gänsehaut.
Ihre Wangen erröteten zart.
Ihre Augen wurden tiefrot.

[wegen des Zeitsprungs... :D]
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Xenophilius Lovegood
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Di Jun 14, 2011 6:06 pm

Xeno lachte leise, als er sah, wie sehr er Felicity beeindruckt hatte. „Nun ja, bei Pflanzen ist es ähnlich wie bei den Tieren, aber doch auch ganz anders. Es ist nicht so, dass ich hören oder sehen könnte, wie es ihnen geht, ich spüre es einfach. Es ist unbeschreiblich. Es ist, als würden sie eine Art Verbindung zu mir aufbauen, die es mir erlaubt, mit ihnen mitzufühlen.“ Er hoffte, sie verstand ihn. Aber eigentlich konnte er sich bei ihr sicher sein… sie war fast wie eine Seelenverwandte. Er hatte das Gefühl, er könnte ihr alles anvertrauen.

Doch dann fing sie von den Todessern an, ein Thema, das er schnell wieder beendete. Und ihr damit wohl die Sprache verschlug. Sowohl ihre Wangen als auch ihre Augen wurden rot. Was hatte er jetzt wieder falsch gemacht? Schnell dachte er über seine letzten Worte nach, doch er fand nichts, was zu einer solchen Reaktion führen würde. Besorgt fragte er deshalb nach. „Oder siehst du das anders? Habe ich etwas Falsches gesagt? Felicity?“ Wieder sprach er ihren Namen so aus wie eben. Was war denn nur? Hoffentlich hatte er sie nicht gegen sich aufgebracht oder so…

[ach so ^^]
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Felicity Prewett
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Mi Jun 22, 2011 5:30 pm

Sie war zutiefst beeindruckt von Xenophilius.
„Wirklich, so wie bei Tieren? Das ist beeindruckend. Ich glaube eher, dass es sich bei dir um eine besondere Gabe handelt. Oder hast du schon von dergleichen gehört?“
Dann sah er sie wieder so seltsam an. Sie wusste nicht, was das sollte.
Wieder hauchte er ihren nahmen fast.
Nein, nein nichts hatte er falsch gemacht. Sie wurde noch etwas röter. Ihre Augen nahmen die Farbe von rosa Zuckerwatte an. „Bitte verzeihen sie das. Es verwirrt die Leute manchmal, wenn sich meine Augenfarbe verändert.“
Sie mochte es irgendiwe, wie er ihren Namen aussprach, auch wenn es ungewohnt war.
„Nein, das sehe ich ganz genauso, Xenophilius.“
Das sagte Felicity nur, um seinen Namen zu sagen. Leider klang er aus ihrem Mund nicht so toll. Sie konnte diese Betonung nicht imitieren.
Doch sie mochte diesen Namen. Er hatte etwas geheimnisvolles, genauso wie sein Besitzer.
„Xenophilius? Woher kommt dein Name? Ich habe ihn nie zuvor gehört?“
Sie fühlte sich inzwischen wieder wohler in ihrer Haut, was vielleicht auch an Mr. Lovegood lag.
Ihre Augen wurden heller.
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Xenophilius Lovegood
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BeitragThema: Re: Drei Besen   So Jul 03, 2011 8:30 pm

Lächelnd überlegte er. „Ach, eine besondere Gabe… ich weiß nicht recht. Also, gehört habe ich davon noch nicht, allerdings habe ich mich auch noch nicht damit beschäftigt, ob ich der Einzige bin, dem es so geht oder nicht. Es ist für mich einfach selbstverständlich geworden.“ So war es ja auch. Ein Leben lang hatte er sich allen Lebewesen verbunden gefühlt, da wurde sowas schon normal.
Wieder veränderte sich ihre Augenfarbe.„Ich würde sagen, es verwirrt die Leute immer“, meinte er, „Aber ich finde es absolut faszinierend. Wenn du nicht schon so etwas ganz Besonderes wärst, wärst du es spätestens dadurch.“ Das meinte er ganz ernst und nur deshalb sagte er es. Allerdings kam es bei manchen Frauen immer so an, als würde er sich einschleimen… Doch daran dachte er jetzt nicht. Dann fragte sie ihn, woher sein Name kam. „Aus dem Griechischen“, erwiderte er und fügte hinzu: „Er setzt sich aus ‚xenos’ und ‚philos’ zusammen und bedeutet ‚das Fremde liebend’. Findest du, er passt zu mir?“ Er war neugierig. Was mochte sie wohl von ihm halten? Er konnte es kaum einschätzen, aber immerhin stand sie ihm nicht derart ablehnend gegenüber wie die anderen Zauberer, mit denen er es für gewöhnlich zu tun hatte.
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Felicity Prewett
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BeitragThema: Re: Drei Besen   Di Jul 19, 2011 9:29 pm

Er war sehr bescheiden und Felicity schätzte diesen Charakterzug sehr an Menschen.
Doch in diesem Fall zu bescheiden. „Weißt du, Xenophilius, ich habe mit vielen Leuten in meinem Beruf zu tun und so jemand ist mir noch nie untergekommen.“ Das meinte sie ernst. Sie spürte eine besondere Aura, die Mr. Lovegood umgab.
Dann machte er ihr ein Kompliment wegen ihrer Augen. Das fand sie sehr nett. Und sie hatte das Gefühl, dass er das ernst meinte. Ihre Augen wechselten zu einem zarten Violett. Das war ihre Lieblingsfarbe und es zeigte, dass sie sich wohl fühlte. „Vielen Dank. Die Farbe sagt jeweils etwas über meine Stimmung aus und man muss mich kennen,um die jeweiligen Abstufungen deuten zu können. Übrigens finde ich, dass dein Name etwas Geheimnisvolles hat. Genauso wie du. Er passt hervorragend zu dir. Das Fremde liebend? In der Tat...“
Sie dachte einen Moment nach.
„Weißt du, dass ich Felicity Grace heiße? Kannst du dir denken, was das bedeutet? Felicity finde ich, passt sehr gut zu mir. Grace habe ich nicht verdient.“
Sie war gespannt, denn eigentlich wussten nur sehr wenige Leute, was der eigene Name bedeutet und Felicity war von der Ausführlichkeit seiner Erklärung beeindruckt.
Inzwischen füllte sich der Pub mehr mit Menschen. Tagsüber wurde das Lokal eher als Café genutzt, doch abends kamen viele Gäste nach Feierabend auf ein Butterbier hierher.
Doch Felicity beachte sie nicht. Sie beachtete niemanden außer den Mann, der ihr gegenübersaß. Eigentlich hatte sie längst zuhause sein wollen, doch sie wollte noch nicht gehen.
Etwas hielt sie hier. Hier bei Xenophilius.
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