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     Evangeline Chalice Titania Rookwood

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    AutorNachricht
    Evangeline Rookwood
    Blame perfection
    avatar

    Anzahl der Beiträge : 144
    Anmeldedatum : 18.12.10

    BeitragThema: Evangeline Chalice Titania Rookwood   So Dez 19, 2010 1:52 am

    Who are you?
    Just tell me a little bit

    Name: Evangeline Chalice Titania Rookwood
    Evangeline bedeutet so viel wie Lebendig und Engelsgleich, ich mag meinen Namen, auch wenn es wohl eher Ironie ist, dass ich so heiße.
    Chalice dagegen beschreibt mich wirklich gut. Es bedeutet die Freie, Die Kämpferin, die Anmutig, von edlem Blut und Wesen, er passt perfekt und ich liebe den Klang.
    Titania ist der Name der Elfenkönigin und bedeutet di e Gigantin, mit dem Namen komme ich klar, da die meisten ihn sowieso wieder vergessen.
    Rookwood ist ein alter englischer Name, der eng mit dem Reinblutstatus verbunden ist.

    Alter & Geburtstag: 09.11.1957 ich bin also 19 Jahre alt.
    Geburtsort: Dublin, Irland
    Wohnort: London, England
    Haus: Slytherine, what else?
    Beruf: Todesserin, von ganzem Herzen. Einen richtigen Beruf auszuüben, würde damit kollidieren, dass ich in unregelmäßigen Abständen und zu unterschiedlichen Zeiten auf Schlammblujagd gehe. Manchmal schreibe ich wie Mom, um vielleicht eines Tages Geld damit zu verdienen, im Moment lebe ich jedoch von dem Geld meiner Eltern.
    Blutstatus: Reinblut, stupid question.
    Familie:
    Großmutter mütterlicherseits: Elodie Burke (geb. Carbonne)/ verstorben/ Aurorin/ Reinblut
    Großvater mütterlicherseits: Arcturus Burke, verstorben, arbeitete in der Abteilung zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe, Reinblut

    Meine Großeltern lernten sich im Ministerium kennen, wo sie beide arbeiteten, da sie beide vor meiner Geburt starben, weiß ich kaum etwas über sie.

    Mutter: Angelina Amalie Rookwood (geb. Burke)/ 55 Jahre alt/Reinblut/ Forscherin.
    Mom und Dad lernten sich im Mungo kennen, wo er als Heiler arbeitete und sie von ihrer Mutter hingebracht wurde, nachdem ein Thestral ihr einen bösen Biss zugefügt hatte. Mom liebt alle Arten von Tieren, Thestrale, Hippogreife und Niffler. Zuhause hält sie einen ganzen Zoo und das hat Dad öfter schon halbverrückt gemacht.
    Mom erforscht die Lebensweise dieser Tiere und schreibt Bücher darüber.
    Das Schreiben ist eine gemeinsame Leidenschaft von uns beiden, allerdings bin ich nicht ganz so verrückt nach Tieren, wie sie und auch Diana. Trotzdem kommen wir ganz gut miteinander aus. Allerdings bin ich ihr und den meisten anderen gegenüber etwas verschlossen und erzähle ihr nicht alles, was mich bewegt.

    Vater: Fabian Rookwood/ 56 Jahre alt/ Reinblut/ Todesser und Heiler im St. Mungo.
    Dad hat Mom im Mungo kennengelernt, als er Heiler in Ausbildung war, nachdem er seine Ausbildung abgeschlossen hatte, haben die beiden geheiratet. Irgendwann, nach Augustus Geburt hat Dad sich den Todessern angeschlossen, eine Sache, die uns beide verbindet. Außerdem liest er sehr viel, was Mom halb verrückt macht.
    Auch mit meinem Dad komme ich einigermaßen klar, da ich seinem kleinen Engel, Anna, recht ähnlich bin und immer versuche, alles perfekt zumachen, deshalb hält er mich für ordentlich. Und auch wenn er immer alles wissen will, habe ich schon früh gelernt, seinen Fragen auszuweichen. Aber auch ihm könnte ich mich nie anvertrauen und oft habe ich das Gefühl, das ich in seinem Herzen nie den Platz einnehmen werde, den Anna und Augustus haben.
    Allerdings sehe ich meine Eltern nicht mehr so oft, seid ich in London lebe und auch als ich nach Hogwarts kam hat sich eine leichte Distanz zwischen uns aufgebaut.

    Älterer Bruder: Augustus Rookwood/ 34 Jahre alt/ Reinblut/ Todesser.
    Augustus ist fast 15 Jahre älter als ich, eine Tatsache, die es uns beiden schwer gemacht hat, wie Geschwister mit einander umzugehen. Wir haben uns überhaupt nie richtig kennengelernt. Ich glaube es hat vor allem Dad traurig gemacht, dass Augustus in der Schule nie Glanzleistungen erzielt hat, während Diana, Anna und ich immer ziemlich gut waren. Auch hat es unser Verhältnis ein wenig angespannt, dass ich inzwischen die bessere Hexe bin und ihm im Duell überlegen wäre. Auch die Tatsache, dass wir beide Todesser sind kann da nicht wirklich helfen. Glücklicherweise sehen wir uns nur bei Aufträgen für den dunklen Lord, allerdings bin ich diszipliniert genug, um ihm erst hinterher einen Fluch auf den Hals zu jagen.

    Ältere Schwester: Diana Morgan Elodie Rookwood/ 24 Jahre alt/Reinblut/ Todesserin.
    Diana und ich sind wirklich Schwestern, wir teilen die Abneigung gegen Kleider und die Liebe für Tiere, wobei beides bei ihr stärker ausgeprägt ist. Auch die Trauer um Annas Tod und die Tatsache, dass wir jetzt fern unserer Eltern ganz in der Nähe von einander leben und auch oft gemeinsam Aufträge ausführen hat uns sehr eng zusammengeschweißt. Diana ist eine der wenigen Personen, denen ich vertraue. Sie hat mich auch immer beschützt wenn es Mal nötig war und sie war es auch, die mir als ich nach Hogwarts kam sofort die schwarzmagischen Flüche beibrachte.

    Ältere Schwester: Anna Mary Rookwood/ verstorben/ Reinblut.
    Anna war mein Vorbild, sie war absolut perfekt und wir alle, sogar Augustus liebten sie, wunderschön und intelligent, wie sie war, kein Wunder. Sie war nur ungefähr ein Jahr älter als ich und ich versuchte, alles so zumachen wie sie, um ihre bei der Geburt verstorbene Zwillingsschwester zu ersetzen. Die einzige Sache, die zwischen uns stand. Wir wuchsen beinahe wie Zwillinge auf und haben auch oft gewusst, wie es der anderen ging. Annas erstes Hogwarts Jahr, bis ich sie wieder sah, war für uns beide schrecklich. Doch auch als ich in Hogwarts war, war unsere Bindung nie wieder so eng, wie zuvor. Sie hatte inzwischen einige neue Freunde gefunden. Und da wir nicht in derselben Klasse waren, konnten wir nicht mehr ununterbrochen aneinander kleben. Trotzdem waren wir immer noch sehr gute Freundinnen, und ich wusste, dass es ihr immer schlechter ging. Auch von ihrer Schwangerschaft wusste ich und im Gegensatz zu ihrem Freund, der mit ihr Schluss machte als er es erfuhr und ihren falschen Freunden, die sich nur wieder ihren Partys zu wanden, hielt ich immer noch zu ihr. Doch als sie dann in den Winterferien, sie war siebzehn und ich gerade sechszehn, ihre Tochter bekam, und sich erhängte, war ich nicht da, sondern draußen bei den Tieren, zusammen mit Mom. Diana war diejenige, die sie fand, aber auch mir blieb der Anblick nicht erspart und sie verfolgt mich auch nach 4 Jahren noch in meine Träume.

    Nichte: Luna Alice Rookwood/ 4 Jahre/ Reinblut, soweit ich weiß.
    Luna ist süß und vollkommen Annas Tochter. Diana hat sie zu sich genommen, allerdings hat keiner von uns ihr erzählt, dass Diana nicht ihre Mutter ist, allerdings scheint sie etwas zu ahnen und nennt Diana nie Mom sondern immer nur Diana.


    Tell me more!
    Don't be shy!

    Charakter:
    Ich bin ein sehr komplizierter und verschlossener Mensch, daher komme ich mit den wenigsten klar. Ich habe immer die bereits nach der Geburt verstorbene Zwillingsschwester von Anna zu ersetzen und habe demnach immer versucht, wie Anna zu sein: perfekt. Dafür musste ich hart an mir arbeiten und dadurch bin ich sehr selbstdiszipliniert geworden, aber auch sehr, sehr unsicher. Ich wurde immer nur als Anna akzeptiert und konnte nie so sein, wie ich wirklich war. Ich bin unglaublich schwer einzuschätzen und kann sehr grausam werden, wenn irgendetwas mir missfällt. Ich verliere manchmal die Kontrolle über mich und bin dann ein Häufchen Elend, dass manchmal Leute foltert, die mir kaum etwas getan haben. Trotzdem versuche ich vor anderen immer stark und selbstsicher zu erscheinen. Außerdem liebe ich das Gefühl Macht über jemanden zu haben.

    Wenn ich allerdings allein bin, kann es passieren, dass ich mich irgendwo zusammen kauer und anfange zu weinen, da ich von Selbstzweifeln und Schuldgefühlen geprägt werde. Ich bin schnell verunsichert, wenn es auf die persönliche Ebene geht undversuche, alle abzublocken, die mir weh tun könnten.

    Da ich schon einmal von Anna verlassen wurde, habe ich starke Verlustängste und hänge sehr an den wenigen Menschen, die es schaffen, in mir mich selbst zu erkennen, etwas, das ich selten schaffe.

    Ich bin reinblütig und stolz darauf, ich hasse alle Schlammblüter und Halbblüter und vor allem die Muggel, denn ihre Existenz ist absolut ungerechtfertigt.

    Wenn jemand es geschafft hat, einen Platz in meinem Herzen zu erringen, kann er sich vollkommen auf mich verlassen, meine Feinde jedoch sollten mir besser nicht begegnen, da ich nicht nur eine starke Hexe bin, sondern auch alle schwarzmagischen Flüche inklusive den unverzeihlichen liebe und sie auch ohne zu zögern einsetze,

    Ich benehme mich von Tag zu Tag oft unterschiedlich, so dass nur wenige mich wiedererkennen, und manchmal bin ich sehr vorsichtig und halte mich lieber zurück, doch oft bin ich etwas ungestüm und stelle eine große Dummheit an.

    Aussehen:
    Ich habe lange, braune Haare, die ich nur sehr selten zusammenbinde oder hochstecke. Ich fühle mich einfach freier und wohler, wenn sie fallen können, wie sie wollen. Außerdem verstecke ich mich immer ein wenig hinter meinen Haaren. Meine braunen Augen sind groß und hinter langen, dichten Wimpern versteckt. Mit knapp 1,75 Meter bin ich weder groß noch klein. Meine langen Beine und meine schmale Figur mit einer schlanken Taille lassen mich sehr dünn und ein bisschen ungelenk wirken. Allerding habe ich meinen Körper gut unter Kontrolle. Allerdings kann es passieren, dass ich manchmal einige Tage lang kaum etwas esse und dann bin ich viel zu dünn und habe Schatten unter den Augen, da ich oft nur wenig schlafe.
    Mit meinen feinen und durchaus hübschen Gesichtszügen war ich genauso wenig zufrieden, wie mit meiner Figur, es war nie ganz so perfekt und wunderschön, wie bei Anna.

    Meine Kleidung muss meistens eher die praktische Kriterien erfüllen, es muss passen und mir eine gewisse Bewegungsfreiheit lassen, außerdem brauche ich mindestens eine Tasche, um meinen Zauberstab, einen Stift und andere Kleinigkeiten, wie ein kleines Messer, dass ich immer bei mir trage, unterzubringen, ansonsten muss es dunkel und bloß nicht zu auffällig oder eng sein, da ich es meistens hasse, Blicke auf mich zuziehen.
    Trotzdem trage ich hin und wieder auch mal ein schönes Kleid oder enge Hosen.

    Mit Schmuck konnte ich mich nie wirklich anfreunden, vor allem nicht mit großen, schrillen und glänzenden Sachen. Allerdings trage ich fast immer kleine Ohrstecker mit blauen Steinen, die Anna mir zu meinem Geburtstag geschenkt hat, kurz bevor sie sich umbrachte.

    Auftreten:
    Mein Auftreten ist ganz unterschiedlich. Manchmal wirke ich auf Grund meines schmalen Körpers sehr zart und zerbrechlich, allerdings kann man darunter eine sehr harte und grausame Schale erkennen, wenn ich will. Ich bin mir meiner Wirkung auf andere zwar nicht bewusst, aber dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb, wecke ich in anderen einen starken Beschützerinstinkt. Gleichzeitig versuche ich sehr stark und unabhängig zu wirken, vor allem, um dem dunklen Lord nicht zu enttäuschen. Ich kann auf einige wenige Leute auch grausam wirken, doch das passiert fast nie, und wenn, dann leben diese unwürdigen Wesen meist nicht mehr lange.
    Doch manchmal strahle ich eine Stärke aus, die ich nicht besitze und dann habe die meisten Leute Angst vor mir, das passiert meistens, kurz bevor ich die Kontrolle verliere,
    Sonst halte ich mich lieber zurück und versuche, nicht noch mehr aufzufallen, als es ohnehin schon passiert, wenn ich meinen Zauberstab benutze, außerdem kann ich die Leute so viel besser beobachten und selber möglichst wenig beobachtet werden, was mir nur recht ist.
    Ich bewege meinen Körper sehr kontrolliert und anmutig, da ich mein Leben lang Sport getrieben habe und nach einigem Beobachten fällt das auch auf.
    Mit Todesserumhang und –maske wirke ich aber immer gefährlich und dann gehen mir alle Zauberer, die nicht selber Todesser sind oder dem Orden angehören lieber aus dem Weg. Ich fühle mich damit auch gefährlich und stark, etwas, dass ich sonst nur sein will, bin ich auf einmal.

    Stärken:
    • Intelligent
    • Ehrgeizig
    • Sehr talentierte Hexe
    • Treu
    • Schwarze Magie
    • Kann das Vertrauen anderer schnell Gewinnen
    • Ordentlich und meistens diszipliniert

    Schwächen:
    • Innerlich zerrissen und von Schuldgefühlen zerfressen
    • Manchmal aufbrausend und unvorsichtig
    • Stur, wenn man das als Schwäche sieht
    • Schnell Misstrauisch
    • Versucht alles perfekt zumachen und ist schnell verzweifelt, wenn es nicht klappt
    • In sich gekehrt
    • Macht manchmal große Dummheiten

    Vorlieben:
    • Die Familie
    • Selbstsicherheit
    • Schwarzmagische Flüche, vor allem die unverzeihlichen
    • Einsame Stunden
    • Alles, das mit dem Dunklen Lord zusammenhängt
    • Reines Blut
    • Bücher
    • Gute Noten/ Lob

    Abneigungen:
    • Trubel und Gesellschaft
    • Große Aufmerksamkeit
    • Muggel
    • Ordensmitglieder
    • Annas Exfreund
    • Die eigene Unsicherheit und Unzulänglichkeit
    • Mitleid und Schwäche
    • Alkohol

    Can you tell me about your Schoolthings?
    The most Importantthing!

    ZAGs:
    Alte Runen: M
    Arithmantik: A
    Astronomie: A
    Geschichte der Zauberei: E
    Kräuterkunde: M
    Pflege magischer Geschöpfe: E
    Verteidigung gegen die dunklen Künste: O
    Verwandlung: E
    Zauberkunst: O
    Zaubertränke: A

    UTZs
    Arithmantik: E
    Geschichte der Zauberei: E
    Pflege magischer Geschöpfe: A
    Verteidigung gegen die dunklen Künste: O
    Verwandlung: O
    Zauberkunst: O

    Haustier: Eine Eule mit Namen Symphonie, eine Katze namens Juno und ein Hippogreif: Navajo

    Besen: Ein Silberpfeil, den ich aber so gut wie nie benutze

    Irrwicht: Familie, auch Anna, die sich von mir abwendet, weil ich nicht gut genug war.

    Patronus: Ein Falke
    Besonderes:

    That's your life!
    What is happened?

    Lebenslauf:
    Ich wurde als jüngstes Kind von Amalie und Fabian Rookwood im Familienanwesen in der Nähe von Dublin am 09.11.1957 geboren worden. Ungefähr ein Jahr vor mir wurden meine Schwestern Anna Mary und Sophie Jean geboren. Sophie kam bereits Tod auf die Welt. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich Anna schon immer nachgeahmt, da ich mein Leben lang das Gefühl hatte, dass ich nur geboren wurde, um Sophie zu ersetzen, und da ich nicht wissen konnte, wie sie gewesen wäre, hatte ich eben so sein wollen wie Anna: perfekt. Doch ich war nicht so wie sie und während ihr alles so leicht viel und alle sie liebten, musste ich hart arbeiten, um ebenso schön und talentiert zu wirken, wie sie.
    Bei meiner Geburt war Augustus bereits in Hogwarts und er interessierte sich für mich noch weniger, als für seine anderen Schwestern, wir haben uns kaum kennengelernt, da er nur während der Ferien zu Hause war und uns alle immer nur von oben herab behandelte.
    Als ich ein Jahr alt war, bemerkte Diana ihre Zauberkräfte und Anna erkannte ihre nur 2 Jahre später. So wuchs ich immer mit der Gewissheit auf, auch eine Hexe werden zu müssen, um wie Anna zu sein. Als ich im Alter von drei Jahren allein auf den Spielplatz lief, wollte keines der Kinder mit mir spielen und ich legte mich auf den Bauch und wollte die Blumen dazu bewegen, mit mir zu spielen. Doch sie bewegten sich nicht und ich wurde immer wütender und verzweifelter und da begannen die die Blumen auf einmal zu welken, erst eine und dann noch eine und immer mehr bis zwanzig verwelkte Blumen im Gras vor mir lagen. Erfreut darüber, dass ich meine Fähigkeiten entdeckt hatte lief ich nach Hause und tanzte durch das Anwesen, nachdem ich es der ganzen Familie erzählt hatte. Das war der schönste Tag meines Lebens
    Die nächsten zwei Jahre verbrachte ich damit, mit Anna und Diana zu spielen und oft saß ich auch schon daneben, wenn die beiden unterrichtet wurden und fühlte mich ein wenig einsam, denn ich konnte mit niemandem spielen oder reden.
    So kam es, dass Mom, die auch meinen Schwestern schon das Lesen und Schreiben beigebracht hatte, bei mir vor allem mit den ersten Unterrichtseinheiten wenige Probleme hatte. Schnell stellte sich heraus, dass ich, wie sie, das geschriebene Wort liebte, da es mir immer ein Gefühl von Sicherheit und Ewigkeit vermittelte und ich mich immer als mich selbst fühlen konnte. Auch mit dem Rechnen hatte ich keine Schwierigkeiten, aber es machte mir nie so viel Spaß, wie zu lesen oder zu schreiben.
    Als Diana nach Hogwarts kam, waren Anna und ich sehr traurig, da sie uns immer beschützt hatte, aber wir hatten einander ja und wir verbrachten auch viel Zeit bei Moms Tieren, so dass die Zeit für uns sehr schnell verging und wir trotzdem viel Spaß hatten.
    Doch als Anna ebenfalls nach Hogwarts ging, begann eine sehr einsame Zeit für mich. Ich wusste nicht mehr, wie ich mich verhalten sollte, da ich mich bis dahin immer nach Anna gerichtet hatte. Auch Momo und Dad hatten nicht immer Zeit für mich. So spielte ich oft allein mit mir selbst oder las, inzwischen habe ich wohl beinahe alle Bücher gelesen, die wir haben, und war wütend auf Anna, die mich hier allein zurück gelassen hatte.
    Als mein Hogwartsbrief kam konnte ich die Zeit kaum erwarten, bis ich mit Mom, Diana und Anna in der Winkelgasse einkaufen ging. Zuerst lief ich natürlich zu Ollivanders und kam erst nach langer Zeit wieder heraus mit einem 12 ¼ Zoll langen Stab aus Holunderholz mit einem Kern aus der Feder eines Hippogreifs.
    Der Besuch in der Winkelgasse war neu und aufregend für mich, allerdings bemerkte ich dort zum ersten Mal, dass Anna neue Freunde hatte, während ich immer noch an ihr hing, so kam es, dass ich diesen Trubel und die vielen Leute, die mir Anna wegnahmen, nicht mochte.
    Als ich den sprechenden Hut aufsetzte, musste ich lange warten und dachte nur „Bitte nach Slytherine.“ Doch der sprechende Hut ließ sich Zeit und ich musste warten und diese drei Worte immer wiederholen, bis er es schließlich laut verkündete: „Slytherine.“ Ich war überglücklich und lief lächelnd zu meinen Schwestern, die begeistert applaudierten. An dem Tag fühlte ich mich Anna so nahe, wie später selten mehr. In Hogwarts hätte ich mich endlich weiter entwickeln sollen, senn hier war ich im Unterricht immer von Anna getrennt und merkte bald, dass ich recht begabt war und auch ein gutes Gedächtnis hatte, so dass mir die meisten Lektionen leicht vielen. Doch anstatt mir in Hogwarts neue Freunde zu suchen, so wie Anna und Diana es getan hatten, machte ich immer noch verzweifelt alles genauso wie Anna und meine Noten waren sogar besser, denn oft, wenn Anna mit ihren Freunden Spaß hatte, setzte ich mich allein in die Bibliothek und las.
    Doch es gab auch schöne Stunden. Nach den Weihnachtsferien, die wir drei zu Hause verbrachten beschloss Diana mir schon Mal einige schwarzmagische Flüche beizubringen, die sie in Verteidigung gegen die dunklen Künste aufgeschnappt hatte.
    In meinem dritten Jahr, als Diana nicht mehr in Hogwarts war fand ich sogar zwei Freundinnen, doch dabei blieb es und keine der beiden wusste, wie es mir wirklich ging.
    In meinem vierten Schuljahr wurde Anna schwanger, ihr Freund verließ sie und ich hasse ihn dafür und warte noch auf die passende Gelegenheit, um mich, auch in Lunas Namen, an ihm zu rächen. Doch bis dahin werde ich den Cruciatus perfektionieren. Ich werde mich ausnahmsweise zurückhalten.
    Auch Annas Freunde, mit denen sie in der Zeit ein wenig gefeiert hatte, ließen sie im Stich.
    Doch ich hielt immer zu ihr und unterstützte sie, so dass sie ihre ZAGs mit einem großartigen Ergebnis machte und ich war insgeheim froh, dass ihr etwas so schlimmes passiert war, denn nun war sie wieder ganz allein meine beste Freundin.
    Als ich dann ins fünfte Schuljahr kam, ging es Anna immer schlechter und sie begann zu trinken. Auch ihre Noten fielen in den Keller. In dieser Zeit versuchte ich für uns beide gut zu sein und ihr in allem zu helfen. So kam es, dass ich oft nur wenige Stunden Schlaf bekam, da ich die halbe Nacht neben Anna saß, um sie davon abzuhalten, zu trinken, oder sich selbst zu schaden.
    Allerdings hätte ich nie gedacht, dass sie sich umbringen würde und, obwohl ich ein schlechtes Gefühl hatte, war ich in der verheerenden Nacht in den Weihnachtsferien mit Mom kurz nach draußen gegangen, um nach einem der Hippogreife zu sehen, denn ich hielt es einfach nicht mehr aus, mein Vorbild, meine große Schwester, so zu sehen. Als wir wieder reinkamen, stand Diana in der Küche und kochte Milch. Neben ihr lag ein schreiendes Bündel und ihre Augen waren feucht und rot. Doch ich weigerte mich, das zu akzeptieren und rannte in Annas Zimmer, wo ich sie so sah, wie Diana sie gefunden hatte. Ich saß den ganzen Abend und den darauffolgenden Tag in Annas Zimmer und starrte erst ihre Leiche und dann die Wand an, alles zu reden und alle sanfte Gewalt half nicht. Ich wollte es nicht glauben, ich wollte glauben, dass sie bald wieder käme und dass ich hier nur auf sie warten müsste. Erst als ich vor Erschöpfung einschlief, konnten Mom und Diana mich in mein Zimmer tragen, wo ich die ganzen Weihnachtsferien über blieb und so wenig wie möglich aß.
    Zurück in Hogwarts verschloss ich mich auch meinen Freundinnen gegenüber und sprach nur, wenn ich dazu aufgefordert wurde. Im Schlaf sah ich immer Annas Leiche vor mir und fühlte mich schuldig, wenn ich bei ihr geblieben wäre, das wäre das alles nie passiert, sie hätte Luna bekommen und wäre mit mir zurück nach Hogwarts gegangen, doch stattdessen war sie Tod und es war alles meine Schuld.
    Ich versuchte nun unbedingt, Anna zu ersetzen. Und da ich nicht mehr schlafen konnte, saß ich oft nächtelang in der Bibliothek oder im Gemeinschaftsraum und lernte. Ich aß in der Zeit auch nur gerade genug, um nicht umzukippen.
    Als die ZAGs bevorstanden war ich unglaublich aufgeregt, aber gleichzeitig war ich auch traurig und wütend und voller Selbsthass, so dass diese Gefühle die Aufregung beinahe schluckten. Die Prüfungen liefen sehr gut für mich, da ich mich dazu zwang, immer an Annas Ergebnis zu denken.
    Während der Sommerferien, die ich auf unserem neuen Anwesen in Glasgow, das in Dublin hatten wir nach Annas Tod verkauft, da es voller Erinnerungen steckte, wartete ich nur auf den Brief mit meinen Noten und saß ansonsten in meinem Zimmer und lernte.
    Der Brief kam und ich war erleichtert, so gut abgeschnitten zu haben. Aber niemand in unserer Familie freute sich wirklich, denn wir alle mussten immerzu an Anna denken.
    Kurz nachdem der Brief kam, besuchte Diana uns und zum ersten Mal konnte ich wieder jemandem erzählen, was ich fühlte. Sie hatte sich inzwischen den Todessern angeschlossen und zeigte mir allerlei schwarzmagische Flüche, sich ich sobald wie möglich ausprobieren wollte.
    Von da an stand für mich fest, dass ich nach der Schule Todesserin werden würde.
    Mein sechstes und siebtes Schuljahr verbrachte ich nur damit, zu lernen und die Schlammblüter noch mehr zu hassen, als zuvor.
    Vor den UTZ-Prüfungen war ich seltsamerweise vollkommen ruhig, ich hatte meine gesamte Hogwartszeit mit Lernen zugebracht und ich hatte keine Vorstellungen davon, wie Anna abgeschnitten hätte, doch ich nahm mir vor, ein grandioses Ergebnis zu erlangen, mit meinen Noten war ich dann auch nur teilweise zufrieden, denn ich hatte vorgehabt, alles voller Os zu haben, natürlich war das recht unwahrscheinlich, doch ich war unzufrieden und
    wütend auf mich. Das A in Pflege magischer Geschöpfe ärgerte mich natürlich besonders, doch die Tiere schienen meine unveränderte Wut und meine Anspannung zu fühlen und hatte auch ein wenig Angst vor mir.
    Nach meinem Abschlussverbrachte ich ein Jahr bei Mom und Dad in Glasgow, während dem nur Diana mich davon abhielt, mich den Todessern anzuschließen, denn sie brachte mir zuerst alle Flüche bei, die die kannte und, da sie meinen Hang zur Perfektion kannte, übte sie solange mit mir, bis ich sie alle beherrschte und ich wollte sie natürlich nicht enttäuschen, sondern eine der besten Dienerinnen des dunklen Lords werden.
    Dann gab ich mir große Mühe, den dunkeln Lord auf mich aufmerksam zu machen und wurde schließlich eine Todesserin.
    Nach meiner Aufnahme zog ich nach London, in ein kleines Haus in der Straße, in der auch Diana mit Luna wohnt.
    Kurz darauf lernte ich Fenrir Greyback kennen, der beinahe ein Todesser ist und mit Diana befreundet ist. Ich begann ihm zumindest etwas mehr zu vertrauen, als den meisten anderen. Und er ist so etwas wie ein Freud für mich.

    Other things about you!
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    Avatarperson: Lily Collins
    Ustertitel: Blame perfection
    Hast du die Regeln gelesen? Ja (geändert by Lily)
    Darf der Charakter weitergegeben werden? Wenn ja mit Steckbrief? Nein
    Darf das Set beim Verlassen des Boards weitergegeben werden?
    Nein


    Zuletzt von Evangeline Rookwood am So Dez 19, 2010 5:55 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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