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 Wintergarten

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Severina Black
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Sa Jan 22, 2011 1:33 am

Severina && Amycus

Severina sah das Amycus nicht erwartet hatte, dass sie so direkt sein würde und normalerweise war sie das auch ganz selten, dafür liebte sie das Spiel um verführen und verführt werden viel zu sehr. Aber gerade in diesem Augenblick wollte sie nicht spielen. Zumindest nicht dieses Spiel. Bereitwillig ließ sie sich in eine dunkle Ecke ziehen und erwiederte Amycus Küsse. Küssen konnte der Slytherin, das stand schon einmal fest und sie fragte sich, ob er auch andere Dinge so fabelhaft beherschte. Sie hoffte es. Wenn das hier in einer Enttäuschung Enden würde, wäre der Abend für sie wirklich gelaufen, dann würde sie diese Party sofort verlassen und wehe dem Muggel, der ihr dann auf ihrem Heimweg über den Weg lief.
Sie strich Amycus Oberarne entlang und löste den Kuss für einen Augenblick. "Ich glaube, wir sollten uns einen etwas privateren Ort suchen... Oder stehst du auf Publikum?", sie sah ihn grinsend an. Es würde sie nicht einmal wundern, wenn es tatsächlich so sein sollte. Immerhin war Amycus sehr schwer zu durchschauen, selbst für sie, obwohl sie in den meisten Menschen so mühelos lesen konnte, wie in einem Buch. Nur bei sehr wenigen Menschen konnte sie es nicht, was Amycus für sie natürlich nocht viel interessanter für sie machte. Verführerisch lächelnd blickte sie ihm in die Augen.

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Slytherin && Freetime

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BeitragThema: Re: Wintergarten   Sa Jan 22, 2011 1:43 am

Amycus & Severina

Amycus spürte ihre feingliedrigen Hände an seinen Oberarmen und als sie sich von ihm lösten, vermisste er ihre weichen Lippen sogleich auf seinen... Kurz verengten sich seine schwarzen Augen, dann lächelte er charmant. "Nein, Publikum ist nichts für mich... Aber die scheinen ja nicht mal eine bescheuerte Besenkammer zu haben... und sonst muss deren Schlafzimmer eben her halten", grinste er breit und schaute sich um... Sie hatten noch nicht wirklich für Aufmerksamkeit gesorgt.
"Was meinst du denn, wo wir hingehen sollten? Denn ehrlich gesagt habe ich keine Lust das hier zu verschieben", sagte er dann und küsste sie wieder, dieses Mal gleich leidenschaftlich und fordernd.
Er genoss ihre Küsse, schlecht war sie darin nicht, wahrscheinlich auch ziemlich bewandert in dem Gebiet...
Aber er selbst war ja auch kein Greenhorn mehr, wenn man so wollte... Er war selbstverständlich noch nicht lange im 'Geschäft' aber schlecht war er seines Wissens nach nicht.
Amycus löste sich wieder von Seva und grinste leicht. "Ich denke, ein leerer Korridor, ein Kleiderschrank oder von mir aus ein Badezimmer würde es auch tun, hauptsache allein, was?", fragte er und küsste sie erneut, dieses Mal wanderten seine Lippen zu ihrem Hals. Er konnte ihren Puls spüren und zog sie noch etwas enger an sich.
Wäre er ein Vampir, würde er das Schlagen ihres Herzens wohl nicht einfach so hinnehmen können, wie er es jetzt gerade tat... Er bedeckte die weiche, blasse Haut an ihrem Hals mit vielen, fanften Küssen.
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Severina Black
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Sa Jan 22, 2011 2:02 am

Severina && Amycus


"Gut, Publikum ist nämlich auch nichts für mich.", meinte sie lächelnd. "Die Küche hat doch sicherlich eine Speisekammer...", erwiederte sie auf seine frage und schloss die Augen, als er sie erneut küsste. Noch war ihr Puls ganz ruhig, sie war schließlich zu erfahren, als das ein Kuss, auch wenn er wirklich gut war, sie großartig aus der Bahn werfen würde. Aber es machte sich schon Vorfreude in ihr breit. Seit ihrem ersten Mal mochte sie Sex und alles was damit zusammenhing sehr gern. Es war fast wie eine Droge, nur ohne lästige Nebenwirkungen und tausend mal besser. Als er begann ihren Hals zu küssen, neigte sie leicht den Kopf zur Seite um ihm mehr Spielraum zu verschaffen. Ein leises schnurren entwich ihrer Kehle. Man hatte sie schon oft mit einer Katze verglichen. Sie tat nur das wozu sie Lust hatte und sie schnurrte, wenn sie sich wohl fühlte. Aleerdings tat sie es nich bewusst, es war viel mehr eine Art Reflex und merkwürdigerweise schienen die Kerle darauf zu stehen, also machte sie sich nie die Mühe es abzustellen, sie war gespannt, wie Amycus reagierte. Wahrscheinlich würde irgendeine Bemerkung über Katzen fallen, aber das war sie gewohnt und es störte sie nicht, da sie Katzen liebte.

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BeitragThema: Re: Wintergarten   Sa Jan 22, 2011 2:21 am

Amycus & Severina

Amycus hörte ihre Worte und war der Überzeugung, dass sie Recht haben musste. Besagte Speisekammer würde es schon tun.
Er küsste sie jedoch ununterbrochen weiter und konnte diesen merkwürdigen Laut aus ihrer Kehle hören, es war eine Art Schnurren. Zuerst war der Slytherin überrascht, dann murmelte er an ihrem Hals: "Bist du ein Kätzchen?", er lächelte leicht, bevor er den Kopf hob und die Lippen auf ihre legte um sie wieder zu küssen.
Kurz löste er sich von ihr um zur Tür zu schauen. Sanft drängte er sie zu der Tür, und hielt dabei immer wieder inne um sie zu küssen...
Schliesslich schafften sie es bis zur Tür und Amycus löste sich von ihr, um sie bei der Hand zu nehmen und zur Küche zu führen. Dort würden sie in der Speisekammer Gewissen Tätigkeiten nachkommen...
Sex in der Speisekammer war neu und vielleicht ganz witzig, dachte sich der Slytherin. Besonders mit Seva konnte es ganz lustig werden.
"Wir müssen dann leise sein, sonst hört man uns", hauchte er ihr zu und betrachtete sie wieder. Er freute sich jetzt schon darauf, sie aus ihren Kleidern zu holen, die ihre schöne, weiche Haut versteckten.

tbc: Küche (Speisekammer)
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Mo Jan 24, 2011 8:02 pm

ZEITSPRUNG
zwei Stunden später
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Mo Jan 31, 2011 3:31 am

Cara & Abby & Ylva
don't loose your mind because of someone who isn't worth it

[cf: Salon]


Das Lächeln, das letztes Jahr noch so oft auf dem Gesicht Ylvas erschienen war, verschwand genauso schnell wie es aufgetaucht war. Cara tat es im Herzen weh, dass sie genau wusste, wie selten sie dieses Lächeln in Zukunft sehen würde. Auch die junge, eigentlich schon volljährige Miss Summers hörte das enttäuscht und resigniert klingende Grummeln Abbys. Sie musste schmunzeln. Wie gerne wäre sie doch erst 16, dann hätte sie noch zwei wundervolle Schuljahre vor sich. Eine Zeit, während der sie in Hogwarts bei ihren Freunden bleiben konnte. Doch Cara war schon 17, volljährig und nach diesem Schuljahr würde sie Hogwarts verlassen und womöglich nie wieder sehen. Dabei liebte sie dieses Schloss, mit all den Erinnerungen und den Geheimnissen, die es umgaben. Das machte sie traurig. Sie wollte dort sein und für immer siebzehn sein. Nie richtig erwachsen werden. Wenn Benjamin sie jetzt würde reden hören, würde er sie in den Arm nehmen und sagen, sie solle nicht traurig sein; Ben sagte immer, dass Menschen und Zeiten sich veränderten - und das gut so sei. Und Cara ließ sich von ihm trösten und dachte über seine Worte nach.
Das "Okay" von Ylva war nur undeutlich zu hören, denn ihre Stimme brach. Cara wusste, dass gleich kommen würde, was kommen musste. Der Ausbruch von Ylvas aufgestauten Gefühlen und Tränen, das, was sie zurückhielt. Cara sah kurz Abby an, sah kurz zu den Slytherins und dann ging sie Ylva hinterher. Mit ruhigen, langsamen Schritten. Sie wollte nicht, dass andere Gäste bemerkten, dass etwas nicht in Ordnung war. Aufmerksamkeit, mitleidige, ahnungslose Stimmen und fremde Personen um sich herum waren sicher das Letzte, was ihre Freundin jetzt brauchte. Sie brauchte zwei Freundinnen, die sie, wenn sie es auch nicht richtig vermochten, zumindest versuchen würden zu verstehen.
Cara suchte. Sie hätte schneller laufen sollen, hätte Ylva immer im Blick behalten sollen. Anscheinend hatte sie sich verlaufen und den Weg zum Wintergarten nicht gefunden. Cara wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, als sie endlich das schwarze Kleid ihrer Freundin im Wintergarten entdeckte. Sie drehte sich nicht um, um sich zu vergewissern, dass Abby ihr immer noch folgte, sondern ging langsam auf Ylva zu.
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Sylvya Abigail White
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Mo Jan 31, 2011 4:39 pm

Ylva & Abby & Cara

Auch wenn Abby normalerweise nichts die LAune verderben konnte, war sie mittlerweile doch ein wenig genervt. jetzt waren sie & Cara doch echt fast zwei Stunden durch dieses riesen Haus gelatscht und hatten Ylva gesucht. Endlich hatten sie sie im Wintergarten gefunden. Sie stand ganz allein da. Cara ging langsam auf sie zu, doch dass konnte Abby nicht und rannte zu ihrer Freundin hinüber. Sie fragte nicht ob alles okay sei, denn natürlich war es das nicht. Sie legte Ylva einen Arm um die Schulter und hielt ausnahmsweise die Klappe. Wenn Ylva etwas sagen wollte, dass würde sie das tun. Sie würde wiisen, dass Abby da war, wenn sie sie brauchte, auch wenn sie wohl eher mit Cara reden würde, was Abby ihr aber nicht übel nahm. Cara war einfach besser im Trölsten, während sie selbst immer nicht wusste, was sie tun oder sagen sollte. Also schwieg sie und war einfach nur da.

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Ylva Ljoturson
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Mo Jan 31, 2011 5:22 pm

Cara & Abby & Ylva
I'd give everything to have you here today

Ylva sah sich um, der Wintergarten war immer noch beinahe leer. Inziwschen waren sicher zwei Stunden vergangen und sie hatte eine davon auf dem Weg hierher verbracht, war in die zum Glück ebenso leere Küche geplatzt und hatte schließlich den Wintergarten gefunden. Ihre Freundinnen waren nicht hier gewesen, doch das wunderte Ylva kaum, wahrscheinlich hatten auch die sich verlaufen. Als Ylva endlich hier angekommen war, waren ihre Tränen zum Großteil schon versiegt, es wurden immer weniger. Nicht das es ihr besser ging, aber sie war vollkommen ausgetrocknet von dem ganzen Wasser, das sie ausgeweint hatte.
Sie stand gerade in einer Ecke des Wintergartens undüberlegte, ob sie nicht endlich gehen konnte. Verdammt, sie wollte nicht hier sein und sie wollte hier nicht schon wieder losheulen, nur Zuhause war es auch nicht besser und hier hatte sie wenigstens ihre Freundinnen, zumindest hatte sie sie gehabt. Abby war zwar keine großartige Trösterin, aber Cara war es auf jeden Fall und die beiden hier zu haben hatte ihr gut getan, denn ihre Freundinnen hatten keinen schrecklichen Verlust erlitten, sie musste sich nicht als riesige Belastung vorkommen. Mit ihrer Mutter wollte Ylva nicht darüber reden, zumindest noch nicht, schließlich war es eigentlich ihre Schuld gewesen, auch wenn das sons niemand so sah, und ihre Mutter vermisste ihren Vater sicher mindestens genauso sehr, wie sie selbst, wie sollte sie sich da bei ihr ausweinen, das ging nun einmal nicht. Doch bei Cara hatte Ylva nie das Gefühl, dass sie sich falsch verhielt und Abby war eine Frohnatur, die es aushielt, wenn man sie mit so etwas belastete. Aber die beiden waren nicht hier. Ylva fröstelte, obwohl es hier drinne durchaus warm war. Wieder einmal war sie allein. Vollkommen allein. Denn auh ihre Freundinnen konnten sie nicht immer verstehen und ihr Vater... Ihr Vater war tot. Schon wieder hatte sie sieses Wort gedacht, obwohl sie sich das eigenlich verboten hatte. Eigentlich hatte sie gar nicht daran denken wollen, aber das konnte sie nicht. Sie hatte es noch nie geschafft einfach alle hartnäckigen Gedanken abzuschütteln. Aber die Gedanken waren im Moment gar nicht das schlimmste, die Gefühle, die sie hervor riefen, waren noch um einiges grauenvoller. Trauer packte einmal mehr mit gierigen Fingern zu und auch Einsamkeit streckte die Hände nach ihr aus, um noch mehr Tränen aus ihr hervor zu pressen. Tränen, die ihr nicht helfen würden. Manchmal machten sie es besser, zumindest eine Zeit lang, aber sie konnten ihre Wunden niemals heilen, nicht für länger und auch nicht wirklich für einen kurzen Augenblick. Nur manchmal gaben sie ihr das Gefühl, es wäre besser, eine schöne, aber kurze Illusion.
Da erkannte sie Abby und Cara, die auf sie zu kamen. Cara wie immer ruhig und gelassen, langsam auf sie zugehend und Abby ungeduldig laufend. Da war Abby auch schon bei ihr und schlang eine Arm um sie. Doch sie sagte nichts. Ylva war unglaublich dankbar dafür, es war schwer den anderen zuzuhören, ein freudiger Unterron, ein harmlosese Wort und Ylvas Gefühle spielten ein weiteres Mal Fangen mit ihr.
Tatsächlich taten ihr Gefühle das auch jetzt schon, doch diesmal kämpfte die Dankbarkeit für ihre Freundinnen, die so treu zu ihr hielten, auf ihrer Seite und zum ersten Mal, waren nicht alle Tränen bitter, die schon wieder ihre Wangen hinunterliefen. Nein zwischen all den bitteren traurigen Tränen, waren auch ein paar einzelne süße versteckt, geboren aus der Frundschaft. Ylva lehnte ihren Kopf an Abbys Schulter und murmelte "Danke.", während ihre Tränen begannen Abbys Kleid zudurchnässen.
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BeitragThema: Re: Wintergarten   So Feb 06, 2011 3:05 pm

Cara & Abby & Ylva
I'll be your angel, if that's what you need


Cara ging auf ihre Freundin zu und hob die Hand ein Stück, wie um die Entfernung zu überbrücken, wie um Ylva zu zeigen, dass sie für sie da war. Das war sie immer. Miss Summers konnte nicht auf sich selbst aufpassen, stieg auf einen Drachen obwohl sie Höhenangst hatte und brachte sich dauernd in Schwierigkeiten, aber ihre Freunde konnten sich auf sie verlassen. Und ihre Familie auch. Eigentlich jeder, außer sie selbst. Sie war leichtsinnig und einfach noch nicht erwachsen genug. Und das machte besonders ihrer Zwillingsschwester und ihrem Onkel oft Sorgen. Und Benjamin. Vor allem Ben. Er war es, der auf sie aufpasste wenn weder Drake noch Sophie in ihrer Nähe waren. Er sorgte sich immer um sie.
Cara konnte gar nicht so schnell gucken, wie Abby auf Ylva zulief. Das war typisch für sie. Sie war sehr ungeduldig. Die Hufflepuff legte einen Arm um Ylva und da kamen sie wieder: die Tränen, die wohl gerade versiegt waren. Manchmal hatte man nicht genug Tränen für etwas. Doch es kamen dann doch noch welche und das sagte ihr, wie groß Ylvas Gefühle wirklich waren. Cara ging auf sie zu und sah sie an. Sie hörte ihr "Danke" und war Abby sehr dankbar dafür, dass sie heute einmal ihre ruhigere Seite zeigte. Sie konnte ja durchaus Taktgefühl beweisen. Cara schloss die beiden in die Arme und so standen die drei da. Manchmal waren Worte richtig. Ja, Worte konnten Menschen einander näher bringen aber Worte konnten auch jemanden in Millionen Einzelteile zerstören. Und vielleicht gab es die Zeit zu reden, doch Cara sagte in diesem Moment nichts. Ylva würde etwas sagen, wenn sie es erzählen wollte. Erzählen, wie sie sich fühlte. Erzählen, was sie jetzt tun würde. Und Cara und - da war die Ravenclaw sich sicher - auch Abby würden ihr zuhören. Und versuchen, ihr etwas von dem Schmerz zu nehmen, allein durchs Zuhören.
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Sylvya Abigail White
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Mo Feb 07, 2011 7:13 pm

Cara & Abby & Ylva
Damn werewolf!

Ylva murmelte "Danke" und Abby merkte, wie gut es gewesen war, das sie einfach nichts gesagt hatte. Als Ylvas Tränen begannen, auf ihr Kleid zu tropfen, ging ihr nur eins durch den Kopf: Sollte sie diesen scheiß Werwolf finden, könnte sie nicht dafür garantieren, dass sie sich an das internationale Geheimhaltunngabkommen hielt. Sie würde ihn vielleicht nicht töten können, doch um ihm einfach nur wehtun zu können, würde sie sogar einen Rausschmiss aus Hogwarts riskieren. Ihr tat Ylva so unendlich leid. Als Cara zu ihnen kam und sie beide umarmte, wären Abby auch fast die Tränen gekommen. Einfach, weil dass alles so super traurig war. Und absolut gemein. Wieso hatte dieser Gott im Himmel, sollte es ihn den geben, so etwas zugelassen? Sah er denn nicht, wie sehr Ylva litt? Nein, wahrscheinlich nicht. Vielleicht hatte er besseres zu tun gehabt, dachte sie bitter, einen Todesser davor bewahren, sich in den Finger zu schneiden, oder so. Nein, halt stopp, falscher Gedanke! Sie sollte jetzt nicht darüber nachgrübeln, wer daran schuld war, oder warum es so gekommen war. Sie sollte jetzt still sein und versuchen, ihre Freundin zu trösten. auch wenn sie so etwas noch nie gut gekonnt hatte. Cara konnte das super, aber Abby wusste nie, was sie sagen sollte. Nicht so schlimm? Das wird schon wieder? Ja, sehr super, davon hätte Ylva sich sicher getröstet gefühlt. Haha. Sie sollte echt mal anfangen, gar nichts mehr zu sagen. Eine gute Idee. Etwas, was ihr Mutter ihr schon lange vergeblich versucht hatte, beizubringen. Einfach mal still sein.

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Ylva Ljoturson
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Mo Feb 07, 2011 9:30 pm

Cara & Abby & Ylva
I'll never forget, not sure if I'll ever forgive

Ylva merkte kaum wie die Zeit verstrich, die Sekunden schienen sich seit Wochen schon in Minuten und Minuten in Stunden zu strecken und dann gab es wieder Momente, in denen sie glaubte nur wenige Minuten in ihren Gedanken herumgewandert zu sein und es stellte sich heraus, dass sie mehrere Stunden lang nichts von ihrer Umgebung mitbekommen hatt. Auch jetzt merkte sie nicht, wie ihre Tränen Abbys Kleid immer nasser und nasser machten. Aber sie spürte doch die federleichte und zugleich feste Umarmung Caras, die ihr zeigte, dass ihre Freundin bei ihr war. Ylvas Augen waren geschlossen, bis auf zwei schmale Schlitze, durch die die Tränen quollen, aber jetzt versuchte sie die Augen zu öffnen, nicht weil ihre Ugebung sie so sehr interessierte, alles, was sie wissen musste, war, dass Abby und Cara bei ihr waren, und das konnte sie fühlen. Aber sie hasste die Bilder, die jetzt schon wieder vor ihrem inneren Auge auftauchten. Ihr Vater lag vor ihr, er war in kleine Stücke gerissen und eigentlich gar nicht identifizierbar, aber sie wusste trotzdem, dass es ihr Vater war. Sie konnte es fühlen. Diese Bilder, die schreckliche Gefühle aufputschten und zu Höchstleistungen antrieben, waren viel schlimmer, als die eigentlichen Gefühle. Ylva hatte ihren Vater nicht wieder gesehen, nachdem er aus ihrem Haus verschwunden war. Man hatte ihr gesagt, dass sie sich so an ihn erinnern sollte, wie er lebendig gewesen war, nicht an seine Leiche. Aber das hatte gar nichts bewirkt. Anstatt, dass die Bilder, die bei dem Gedanken an ihren vater in ihr aufstiegen, friedlich oder lebendig waren, war er für sie in winzige Fetzen zerteilt. Etwas, das sicher noch viel grausamer war, als die Wahrheit. Wahrheit. Ylva hasste das Wort seit neuestem, auch wenn sie sich immer noch strikt an sie hielt, wo immer es ihr möglich war. Doch gerade deshalb konnte sie sich selnst auch nichts vormachen, genauso wenig, wie allen anderen. Die Wahrheit war, dass ihr Vater tot war. Die Wahrheit war, dass sie ihn nie wiedersehen würde. Und die Wahrheit war, dass sie und ihre Mutter sich noch viele Nächte lang in den Schlaf weinen würden.
Also öffnete Ylva ihre Augen einen Spalt breit, wodurch das Bild ihres Vaters von dem Bild des Wintergartens überdeckt wurde.
Ylva sah Abby und Cara bei sich stehen und sie umarmen und sie war ihnen so dankbar. Für ihre Freundschaft und dafür, dass sogar die laute und ungeduldige Abby still war und nichts sagte. Sie wusste, dass ihr sicher etwas auf der Zunge lag. Aber Abby sprach nichts aus. Und Cara schien wie immer zu wissen, was sie brauchte. Cara konnte man immer vertrauen, sie schaffte es immer, das Richtige zu tun, zu sagen oder eben nicht zu sagen. Nur wenn es um sie ging machte Cara sich nie genug Gedanken. Nur in diesem Moment dachte Ylva nicht wieter darüber nach. Cara konnte sie alles erzählen und vielleicht würde sie eines Tages sogar über diesen Sommer sprechen können. Wenn es dazu käme, wäre es Cara, der Ylva sich anvertrauen würde. Ylva versuchte ein schwaches Lächeln, um ihren Freundinnen zu zeigen, wie dankbar sie ihnen war und um ihnen zu sagen, dass sie nicht nur diesen furchtbaren, erbarmungslosen Schmerz fühlte, sondern zum ersten Mal seit Wochen auch ein bisschen was anderes. Es wurde beinahe von der Trauer verschlungen und wenn sie sich darauf konzentriert hätte, hätte Ylva es wohl kaum gespürt, aber jetzt versuchte sie, sich an diesem Gefühl festzuhalten, um nicht vollkommen unterzugehen. Und genau wie eine Ertrinkende klammerte sie sich auch an ihre Freundinnen, die ihr das Gefühl der Einsamkeit nahmen.
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Laurent Elias Astute
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Di Feb 08, 2011 12:24 pm

Frank Longbottom und Laurent Astute

Das Gespräch mit Tom Riddle war interessant verlaufen, und Laurent hatten sich einige wichtige Informationen offenbart, aber Dumbledore würde Mr Riddle, wenn er in Hogwarts war, beobachten, also blieb es Laurent lediglich übrig abzuwarten, und dem Schulleiter zu vertrauen, der mit Sicherheit alles daran setzte seine Schüler vor dem Bösen zu bewahren.
Nach der Unterhaltung war er noch einige Minuten im Garten umher gegangen, bis er sich schließlich zum Wintergarten aufgemacht hatte, wo er nun, seinen ernsten Blick aufgesetzt, nach Verdächtigem Ausschau hielt. Aber es gab nichts Verdächtiges zu bemerken, und deshalb setzte sich der Minister auf einen Stuhl, der in seiner Nähe stand, und wartete ab; vielleicht würde sich noch etwas ereignen, das seine Aufmerksamkeit auf sich zog, obwohl damit in Laurents Augen wohl eher nicht zu rechnen war, denn die Gäste unterhielten sich munter, und gingen respektvoll miteinander um, aber man konnte nie wirklich wissen, was noch auf einen zukommen konnte.
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Frank Longbottom
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Di Feb 08, 2011 5:47 pm

Laurent Elias Astute & Frank Longbottom

Frank ging lächelnd durch das Anwesen, in Gedanken schon fast bei seiner Frau, die zu Hause auf ihn wartete. Die Party neigte sich dem Ende zu und er hatte, obwohl er die ganze Zeit über unauffällig Wache gehalten hatte, nichts Ungewöhnliches entdeckt. Und auch nichts Tollpatschiges angestellt, worauf er richtig stolz sein konnte. Normalerweise war es so, dass er auf Partys immer heilloses Chaos verursachte, nur weil er einmal einen Fuß falsch setzte. Aber heute nicht. Heute war er aufmerksam...

Mit einem triumphierenden Lächeln stolperte er über die Türschwelle des Hauses und fiel der Länge nach hin in den Wintergarten. Zu früh gefreut. Amüsiert sprang er auf, sah sich wachsam um, während er mit einem gedachten Zauber seinen Umhang säuberte, und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Das war derart typisch! Irgendetwas passierte ihm immer. Kurz verpasste er der Türschwelle einen freundschaftlichen Tritt, dann wandte er sich um, um sich den Garten mal etwas genauer anzusehen. Nötig schien das nicht, wie er bald bemerkte, denn der Minister hatte anscheinend die gleiche Idee wie er. Und Astutes Blick noch durchdringender als seiner. Gut gelaunt ging Frank zu ihm. „Guten Abend, Mr. Astute. Schon irgendetwas Auffälliges entdeckt?“, erkundigte er sich leise. Aus Höflichkeit blieb er noch stehen, denn er war nicht aufgefordert worden, sich zu setzen.
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Mo Feb 14, 2011 5:04 pm

Cara & Abby & Ylva
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Als Cara ihre Freundinnen umarmte, wurde ihr klar, wie gut sie es doch eigentlich hatte. Sie wurde vielleicht von den Slytherins wegen ihrer Abstammung oder ihrer Hautfarbe schlecht behandelt, doch sie hatte eine intakte Familie. Ihre Eltern liebten sie, niemand war gestorben, ihre Schwester passte auf sie auf, ihr Onkel passte auf sie auf, sie passte auf ihre Cousine bzw ihren Cousin auf, alles war perfekt. Sie hatte wahre Freunde - Abby, Ylva, Ben... Vor allem Ben. Er passte immer auf sie auf. Er war immer für sie da. Und Ylva… Ylva war so viel schlechter dran als sie selbst. Und jetzt musste sie versuchen, ein kleines bisschen von ihrem Leid zu tragen. Und sie würde das schaffen. Miss Summers hatte so ein gutes Leben, so unbeschwert, so voller Freiheiten und Glück, dass ihr oft nicht auffiel, wie gut sie es wirklich hatte. Sie hörte den zittrigen Atem ihrer Freundin und hoffte, dass die Tränen bald versiegt waren. Sie hoffte es, für Ylva. Und für Abby. Sie wusste nicht, wie Abby damit klar kam. Mit so vielen Tränen, eine Flut, die beinahe unendlich schien. Doch nichts war unendlich. Alles hatte ein Ende, und so grausam es war, Ylvas Vater war nur ein weiteres Beispiel dafür. Plötzlich überkam Cara eine Hoffnung. Eine kindische, leichtgläubige Hoffnung wie nur Cara sie hatte – Ylva hatte daran bestimmt nicht eine Sekunde lang gedacht. Doch Cara hoffte, dass der Vater ihrer Freundin nicht wirklich tot war. Dass er als Geist zurückgekehrt war. Sie sah auf, schon halb in der Erwartung, dass er mit einem Grinsen gleich auf sie zuschweben würde, doch sie sah nur Ylvas angestrengtes Lächeln, das nur einen Moment lang aufleuchtete bevor es von ihrer Trauer verschluckt wäre. Und da wurde Cara klar, dass er nicht zurückkehren würde. Dass er weitergegangen war. Sie hatte Ylvas Vater ein paar Mal getroffen, und diese paar Male reichten, um ihr die Gewissheit zu geben, dass er nicht zurückkehren wollen würde.
Cara sah Ylva kurz in die Augen und versuchte ihr ihr Leid abzunehmen. Sie war nicht dumm, sie wusste, dass sie das niemals komplett konnte, und doch versuchte sie es.
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Laurent Elias Astute
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Di Feb 15, 2011 10:24 pm

Frank Longbottom und Laurent Astute

Einige Zeit lang blickte er sich forschend um, bis eine ihm bekannte Stimme seine stillen Beobachtungen unterbrach; Frank Longbottom hatte ihn angesprochen. Frank war ein passabler Auror, möglicherweise einer der besten, auch wenn man ihm Tollpatschigkeit nachsagte, aber Laurent hatte sich schon etwas länger nicht mit den Angestellten der Aurorenzentrale befasst; seine Arbeit als Minister für Zauberei erforderte viel Zeit, aber er übte dieses Amt gerne aus, so unangenehm es in manchen Situationen sein konnte. Vielleicht würde sich mit Frank Longbottom, der wohl auch als Beobachter auf dieser Feier eingesetzt worden war, eine interessante Konversation ergeben.
Ob Laurent schon etwas aufgefallen sei, war neben einem brüsken »Guten Abend, Mr Astute« die Begrüßung gewesen, zwar eine vermutlich ernst gemeinte, aber etwas nebensächlich wirkende Formulierung, in Laurents Augen zu nebensächlich, für ihn stellte der Beginn eines Gesprächs einen essentiellen Paramater dar. Aber der Minister konnte nicht von jedem verlangen, sich seinen Sprachgewohnheiten anzupassen, also störte es ihn nicht weiter.
Gut gelaunt lächelnd, stand der Auror dar, hatte lediglich nach Auffälligem gefragt, und sich nicht gesetzt; also stand Laurent auf, denn es gehörte sich nicht, sein Gegenüber im Sitzen zu begrüßen, und streckte dem Auror, ernst und durchdringend blickend wie immer, die Hand als freundlich gemeinte Geste hin. »Ich freue mich des Außerordentlichsten, und wissen Sie sich vergewissert, dass, wie ich, auch wenn man mich möglicherweise wegen meiner, zu meinem Leidwesen während des Studiums entstandenen, Eigenarten und meines Argwohns, nicht dazu imstande sieht, des Höchsten erfreut kundtun darf, es rein von bestem Gewissen, Wahrhaftigkeit und Unverfälschtheit herrührt, wie ich es zu äußern pflege, Ihre Bekanntschaft zu machen, oder treffender formuliert Ihre Gesellschaft zu haben, Mr Longbottom. Wollen wir uns nicht setzen?« Auf die Frage, ob ihm etwas aufgefallen sei, ging Laurent erst einmal nicht ein.
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Frank Longbottom
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Mi Feb 16, 2011 9:08 pm

Mr Astute & Frank


Frank war relativ neugierig, wie der Minister sich verhalten würde. Er hatte bisher noch nie persönlich mit ihm zu tun gehabt, aber natürlich bereits einiges über ihn gehört, was ihn in seinen Augen durchaus spannend werden ließ. Die Tatsache, dass er ein äußerst radikaler Feind aller Schwarzmagier war, machte Mr Astute sympathisch, denn Frank hegte als Auror ebenfalls einen gewissen Groll gegen diese Leute. Allerdings nicht so viel wie der Zaubereiminister, denn er war von Natur aus eher freundlich.

Astute schien, was ihn gleich noch sympathischer machte, ein Ausbund an Höflichkeit zu sein, denn er stand auf und reichte ihm die Hand, die er sogleich ergriff, denn nichts war unangenehmer für jemanden, der die Hand hinstreckte, als dass der andere sie nicht nahm. Von dem ernsten und durchbohrenden Blick hatte er bereits Gerüchte gehört… aber es am eigenen Leib er erfahren, war natürlich etwas ganz anderes. Faszinierend. Aber was dann kam, führte einen Augenblick dazu, dass er sprachlos wurde. Eine wahnsinnig komplizierte Redeweise hatte sein Gegenüber sich da angeeignet. Verständlich, wenn man genau zuhörte, aber durchaus verzwickt. Also, eigentlich hatte er nur gesagt, dass er sich freue, sich in seiner Gesellschaft zu befinden. Charmant. Das musste er zu Hause gleich Alice erzählen…

Als er sich von seinem kurzen Erstaunen erholt hatte, nickte er und erwiderte: „Es ist auch mir eine Ehre, Sie kennenlernen zu dürfen. Bedauerlicherweise hatte sich bisher nie die Gelegenheit geboten, Sie persönlich zu sprechen. Und ich würde mich gern setzen…“ Was er sogleich tat, nur um dann mit einem leisen Lachen fortzufahren: „… denn ich schleiche hier schon den ganzen Abend ununterbrochen durch die Gegend und muss zugeben, dass meine Kondition auch schonmal besser war…“ Alice würde jetzt sagen, dass er gnadenlos übertrieb. Frank hatte lange nicht mehr trainiert, aber er war trotzdem noch immer schnell und verfügte über eine enorme Ausdauer. Doch bescheiden wie er war, würde er das nie zugeben.

Astute hatte sich merkwürdigerweise nicht dazu geäußert, ob etwas geschehen sei. Das konnte nur eines bedeuten: dass er etwas Wichtiges herausgefunden hatte und nicht offen darüber sprechen konnte. Sofort wurde Frank wieder hellwach, fragte jedoch nicht weiter nach, denn er wollte nicht aufdringlich wirken.
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Laurent Elias Astute
Astute Minister
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Do Feb 17, 2011 8:01 pm

Frank Longbottom und Laurent Astute

Frank Longbottom schien Anstand zu besitzen; freundlich nahm er Laurents Hand entgegen und tat ihm kund, wie sehr er die Gesellschaft des Ministers begrüßte, was Laurent natürlich essentiell für eine gepflegte Unterhaltung hielt, wer unterhält sich schon gerne mit jemandem, der einem unsympathisch ist?
Der Auror setzte sich, und der Minister wollte es ihm auch schon gleich tun, da bemerkte er, dass drei Auroren den Wintergarten betreten hatten, und sich hektisch umsahen, Enttarnungszauber auf jeden im Wintergarten befindlichen Zauberer und jede Hexe wirkten, und offenbar Teil einer aurorialen Aushebung waren. War etwas geschehen? Natürlich musste etwas geschehen sein, die Auroren würden nicht grundlos Enttarnungszauber auf jede im Wintergarten befindliche Person anwenden, und natürlich wollte Laurent wissen, was vor sich ging.
»Ich fürchte, dass Sie mich für einen Moment entbehren müssen, Mr Longbottom, dieser plötzliche Besuch der Auroren erregt meine Aufmerksamkeit«, sagte der Zaubereiminister so nüchtern wie sonst auch, und schritt ruhig und durchdringend und ernst blickend, wie es nun einmal seine Art war, auf einen der Auroren zu, die gerade den Wintergarten betreten hatten. Egal um welche Situation es sich handelte, würde Laurent die Ruhe bewahren; das letzte, was einem Zaubereiminister geschehen durfte war, sich in jeglicher Form von Krise zurückzuhalten und schwach zu zeigen. Diesen Fehler würde der Minister nicht machen.
Bei dem Auror angekommen, ergriff er das Wort, diesmal ungewohnt kurzangebunden, denn offensichtlich waren die Auroren in Eile: »Darf man erfahren, was hier vor sich geht?«
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Sa Feb 19, 2011 6:33 pm

Einstiegspost


Louis war erst spät auf die Party gekommen. Er hatte vorgehabt, die Nähe der anderen zu meiden, das war ihm gelungen. Nun hatte er allerdings die drei Auroren gesehen und war ihnen gefolgt. Er hatte nicht gewusst, wo sie hinwollten, er war erleichtert gewesen, als er sah, dass sie in den Wintergarten gingen, wo sowieso nicht viel los war.
Louis setzte sich weiter entfernt von den Auroren hin, in der Hoffnung, nicht gesehen zu werden. Er zog die Beine an, so fühlte er sich noch sicherer. Vorsichtig betrachtete er die Anwesenden.
Die meisten kannte er sowieso nicht. Es waren Erwachsene, denen er bis jetzt nie begegnet war. Einer kam ihm bekannt vor. Gerade erinnerte er sich nicht, wo er ihn gesehen hatte, wenn, dann waren es sowieso nur Bilder von ihm.
Er merkte, dass sein Kopf schmerzte. Zu viel Neues hier... zu viele neue Gesichter, auch wenn es wenige Leute zu sein schienen. Er schloss die Augen, das half ihm manchmal dabei, auszuschalten, was um ihn passierte.
"Manche werden denken, dass du nicht reden willst, wenn du die Augen schließt", hatte Kimberly ihm einmal gesagt. Daraufhin hatte er es eine zeitlang nicht mehr gemacht und war dann immer schreiend und schwer atmend dagesessen, bis jemand die Polizei gerufen hatte. Irgendwann hatte er wieder damit begonnen, seine Augen zu schließen - manchmal half das, manchmal auch nicht.
Diesmal half es nicht. Er saß da, mit geschlossenen Augen, aber das Bild des Raumes, mit allen Personen im Raum, war immer noch da. Sein Atem wurde unregelmäßig, er öffnete die Augen wieder, nichts hatte sich verändert. Er presste seinen Kopf auf den Boden, er begann, laut zu schreien, um alles, alle Personen, alle Gespräche, auszublenden.
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Frank Longbottom
genialer Chaot
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BeitragThema: Re: Wintergarten   So Feb 20, 2011 9:12 pm

Laurent, Louis & Frank

Frank bemerkte im gleichen Augenblick wie Astute, dass Auroren den Wintergarten betraten. Was war da los? Sie wirkten Enttarnungszauber… irgendetwas musste da passiert sein! „Natürlich, Mr Astute“, erwiderte er höflich und folgte ihm langsam und sich nach allen Seiten wachsam umblickend. Er hörte ganz nebenbei die Frage des Ministers und die schnelle Antwort des Auroren, der es ganz offensichtlich eilig hatte. „Man hat uns mitgeteilt, dass sich Todesser hier befinden sollen. Offenbar haben sie Vielsaft-Trank genommen.“ Damit verschwand er auch schon wieder. Frank sah ihm kurz alarmiert nach, dann wollte er sich schon Astute zuwenden, um vorzuschlagen, dass sie halfen, als er plötzlich einen Schrei vernahm und sofort herumwirbelte, den Zauberstab in der Hand.

Doch es war nur ein Schüler. Frank hatte ihn noch nie gesehen, aber das war erstmal egal. Mit schnellen Schritten eilte er zu ihm, kniete sich hin, legte mitfühlend den Arm um ihn und murmelte einen seiner selbst erfundenen Zaubersprüche – denn sein Hobby war es, sich Sprüche auszudenken, meistens zeigten sie auch Wirkung – der dem Jungen die Angst nehmen und ihn beruhigen sollte: „Sintimore.“ Sofort breitete sich ein weißes, aber relativ unauffälliges Licht um den Schreienden aus, das aber sogleich wieder verschwand. Soweit, so gut. Mal sehen, ob es wirkte.
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Sirius Black
Why so sirious?
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Mo Feb 21, 2011 5:25 pm



Abigail, Ylva, Cara & Sirius
Warum so ernst? Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht!

Er kam aus dem Garten zurück ins Haus. Er wusste nicht, wie lange er auf der Hängematte gelegen hatte. Aurora war nicht gekommen. Hatte er das erwartet? Er wusste nicht, was er erwartet hatte. Was konnte man schließlich von so einer dreckigen, kleinen Slytherin erwarten?
Er betrat den Winter garten. Hier waren nicht einmal ein dutzend Leute. Frank Longbottom, den er vom Orden her kannte, der Zaubereiminister Laurent Astute und ein Slytherin. Dann unterhilten sich Aisling Grey, eine durchaus hübsche Hufflepuff – sie hatten einfach nicht zusammengepasst, auch, wenn sie ein wunderbarer Mensch war – mit einem silberhaarigen Mann, den er auch schon einmal gesehen hatte.
Dann fiel sein Blick auf drei Mädchen. Besser gesagt auf zwei, denn die dritte von ihnen war kaum zu sehen. Sie schien zu weinen. Eins der anderen beiden Mädchen war Cara Summers aus Rawenclaw. Die Schwarzhaarige daneben war ein Jahr jünger als Cara und er. An ihren Namen konnte er sich nicht mehr erinnern. Da konnte er einen Blick auf das dritte Mädchen erhaschen.
Vorhin hatte er noch über sie nachgedacht. Sie war in Rawenclaw und spielte Quidditsch.
Aber vor Allem war sie ein überdurchschnittlich fröhlicher Mensch. Was konnte sie also so aus der Fassung gebracht haben. Er beschloss zu den Mädchen herüberzugehen. Zurück in den Salon wollte er nicht. Wieso? Dort würde er nur Regulus wiedersehen. Darauf legte er am wenigsten Wert.
Außerdem war er von der Trauer des Mädchens, von dem er, wie er jetzt bemerkte, kaum mehr als den Namen kannte erschüttert.
Vorsichtig ging er herüber und versuchte mit Cara Augenkontakt auzunehmen.
„Entschuldigung, vielleicht komme ich ungelegen, aber hier sieht es aus, als könnte jemand Hilfe gebrauchen. Hallo Cara, und einen guten Abend Ljourtson, hoffe ich zumindest...“
Hilfe, wie er sich anstellte. Er war der Joker höchst persönlich. Aufheitern war seine Stärke und nun DAS.
Ob das eine gute Idee gewesen war?
Nein, aber jetzt musste er da durch und das wieder auslöffeln.
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Sylvya Abigail White
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Mo Feb 21, 2011 6:34 pm

Abby & Ylva & Cara & der komische Gryffindor

"Entschuldigung, vielleicht komme ich ungelegen, aber hier sieht es aus, als könnte jemand Hilfe gebrauchen. Hallo Cara, und einen guten Abend Ljourtson, hoffe ich zumindest...“, sagte irgendetwas in Abbys Nähe. Als sie hochblickte erkannte sie einen Gryffindor, der, wenn sie nicht alles täuschte, zu den Rumtreibern gehörte. Simon Black oder so. Sie mochte die Rumtreiber nicht besonders, Abby hatte was gegen allzu große Leichtsinnigkeit. Sie suchte nach einer passensden Begrüßung oder wenigstens nach einem Teil der guten Laune, die sie normalerweise erfüllte. Nichts. Na DAS war doch mal was neues. "Ja, schön dass du mich auch begrüßt, ich bin übrigens Abby White und war nett dich kennen zu lernen", schleuderte sie ihm nicht besonders gut gelaunt entgegen. Dann wandte sie sich wieder Ylva zu, um ihm zu zeigen, dass sie keine Lust hatte, mit ihm zu reden. Sollte er sie doch für unhöflich halten, ihr war es gleich, was die Leute von ihr dachten. Wenn Cara oder Ylva mit ihm reden wollten, hatte sie kein Problem damit, aber ihre Freundin war jetzt wichtiger als irgend so ein dämlicher Gryffindor-Angeber. Was wollte er von ihnen? er sah doch, dass es Ylva nicht besonders gut ging. Warum mischte er sich trotzdem ein? Ihr Kleid war bestimmt schon klatschnass, doch es war ihr egal. Als sie hochblickte und ihn immer noch da stehen sah, legte sie demonstrativ eine Hand an den Zauberstab. Der Typ wusste sicher, dass sie noch nicht zaubern durfte, aber er würde schon erkennen, dass sie nicht besonders davon angetan war, dass er hier herumstand.

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Laurent Elias Astute
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Mo Feb 21, 2011 8:41 pm

Louis Patternshire, Frank Longbottom und Laurent Astute

Natürlich war Frank Longbottom Laurent gefolgt, schließlich war er selbst Auror, und dementsprechend musste er sich der Situation vergewissern, das war sein gutes Recht und seine Pflicht.
So hatte Laurent den Auror nun gefragt, warum seine Anwesenheit von Nöten war, und auch prompt eine Antwort erhalten, bevor sich der Auror von Frank und ihm entfernt hatte: Todesser sollten diese Veranstaltung infiltriert, und sich unter die Gäste gemischt haben, eine beunruhigende Nachricht, denn die Tatsache, dass Tom Riddle, den Laurent für sehr verdächtig hielt der Anführer der Todesser zu sein, und besagte Hexen und Zauberer gemeinsam diese Feier aufgesucht hatten, schien den Schluss zuzulassen, dass es sich um einen Akt handelte, um an Informationen bestimmter Leute zu gelangen, und da der »Einsatz« wohl vom »dunklen Lord« persönlich angeführt wurde, mussten es sich um wichtige Informationen handeln. Und umso beunruhigender wirkte auf Laurent, dass die Todesser nicht aufgefallen waren; er sah schon die Schlagzeilen im Tagespropheten auf ihn zukommen, in denen es heißen würde, dass das Ministerium versagt habe, und man die tatsächliche Gefahr, die von diesen Todesser ausgehe herunterschraube.
Doch fürs Erste hieß es ruhig zu bleiben, eine solche auroriale Aushebung war schließlich nicht der Weltuntergang, und er hatte solche Durchsuchungen bereits häufiger erlebt, also blieb Laurent gelassen. Er würde nun natürlich versuchen, ins Geschehen einzugreifen, doch zuvor ertönte hinter ihm ein Schrei: Ein kleiner Junge hatte, sein Gesicht auf den Boden des Wintergartens gerichtet, ja, es beinahe darauf pressend, angefangen laut zu schreien, woraufhin Mr Longbottom schon auf ihn zugeeilt war, und durch eine Zauberformel versucht hatte, ihn zu beruhigen. Langsamen Schrittes näherte sich Laurent schließlich auch dem Jungen, und wartete seine Reaktion auf Mr Longbottoms Versuch hin, ihn zu beruhigen, ab.
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Ylva Ljoturson
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Do Feb 24, 2011 11:20 pm

Cara, Sirius, Abby & Ylva
What is going on? Why did everything change?

"Entschuldigung, vielleicht komme ich ungelegen, aber hier sieht es aus, als könnte jemand Hilfe gebrauchen. Hallo Cara, und einen guten Abend Ljourtson, hoffe ich zumindest...“, Ylvas Augen wanderten über Cara und Abby und sie erkannte den Sprecher: Sirius Black, sie kannte ihn nur vom Sehen, irgendwie kannte jeder ihn, woran das lag wusste sie nicht. Aber dass er ihren Nachnamen kannte und ihn beinahe perfekt aussprach. Sie hatte bisher allen erklären müssen, wie er geschrieben und gesprochen wurde. Niemand in Hogwarts sprach Isländisch, soweit sie wusste. Ylva versuchte ein kleines Lächeln, auch wenn sie nicht wusste, was das jetzt noch retten sollte, sie konnte ihre roten Augen und ihre nassen Wangen wohl kaum verbergen, indem sie ihre Mundwinkel kurz hob. Wie kam der Kerl eigentlich auf die Idee, dass sie seine Hilfe wollte, sie würde ihm sicher nicht erklären, dass ihr Vater tot war. Bisher hatte sie es noch nicht aussprechen müssen und sie wollte es auf keinen Fall tun, dadurch erst wäre es wirklich und unwiderruflich wahr. Natürlich konnte sie ihren vater durch das Verschweigen seines Todes auch nicht lebendig machen, sie konnte ihn durch nichts auf der Welt zurückrufen.
Ylva schluchzte nicht sie drehte sich auch nicht weg, als schon wieder die Tränen kamen, sie versuchte gar nicht etwas zu verbergen, es wäre auch nicht möglich. Sirius hatte sie daran erinnert, dass sie in einer Woche noch viel mehr Leuten gegenübertreten müsste, die nicht wussten, was geschehen war. Sie würde es eines Tages jemandem erzählen müssen und das eines Tages schien mit jeder Sekunde näherzurücken.
Als Abby Sirius eindeutig abweisend antwortete, war Ylva ein weiteres Mal dankbar, ihre Freundin schaffte es, nichts Falsches und sogar etwas Richtig sagen, etwas, dass keine neuen Tränen hervorrief. Ylva hoffte, dass sie auch weiterhin nichts sagen musste, sie war sich nicht sicher, ob ihre Stimme ihr wieder gehorchte.
Doch Sirius ließ sich durch Abbys Worte nicht einschüchtern, was Ylva auch nicht erwartet hatte, was sie allerdings auch nicht erwartet hatte war die Handbewegung Abbys zum Zauberstab. Müde schüttelte sie den Kopf, nein bloß kein Streit, auch wenn sie nicht Zaubern durften und dann blickte sie bittend zu Cara, ihre Freundin verstand sonst immer, Ylva hoffte, dass sie auch jetzt verstand und das richtige sagte, wie sie es immer tat.
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Sa Feb 26, 2011 1:10 am

Cara - Sirius - Abby - Ylva
Es ist Zeit, sich einzugestehen, dass es nicht geht


Cara zuckte etwas zusammen, als sie eine männliche Stimme hörte. Sie sah auf und drehte den Kopf ein kleines Stück, um zu sehen, wer da gekommen war. Für Ylva wäre es besser, hier jetzt allein zu sein, mit ihr und Abby. Doch Cara hatte nichts gegen Sirius Black, der, wie sie jetzt sah, auf sie zukam.
Das traf aber offenbar auf Abby nicht zu. Cara wollte sie zurückhalten, doch wahrscheinlich merkte die Hufflepuff die warnende Berührung am Arm gar nicht. Sie wollte Ylva helfen, doch wusste sie nicht, ob es gut oder schlecht war, wenn sie sie jetzt kurz allein ließ um mit Sirius zu reden und ihm die Sache zu erklären.. die Sache. Plötzlich wurde Cara bewusst, selbst der jungen, unschuldigen Cara, was passiert war: der Vater ihrer Freundin war gestorben. Und sie wusste nicht, ob Ylva das wahrhaben wollte. Sie selbst hatte zwar gedacht, dass sie es verstanden hatte, als sie die Nachricht mitbekommen hatte, doch das stimmte nicht. Cara hatte es nicht verstanden, und das tat sie auch jetzt nicht, aber die Ankunft Sirius' machte es ihr zumindest teilweise bewusst. Es war etwas passiert, was nichts rückgängig machen konnte. Und Cara hatte darunter vielleicht nicht zu leiden, sie konnte in der Seifenblase, in der sie lebte, bleiben, doch Ylva..
Sie nahm wahr, dass Abbys Bemerkung von einer Handbewegung zum Zauberstab verstärkt wurde. Sie sah momentan die Welt wie durch einen Schutzfilm, sodass sie vor der Tatsache und vor der Realität, wie sich ihre Freundin verändern würde und was sie für Trauer empfinden musste, geschützt wurde. Doch trotzdem wäre sie nicht Cara Summers, wenn sie nicht den hilfesuchenden Blick Ylvas bemerken würde.
Sie sah zu Abby und suchte deren Blick. Doch sie bezweifelte, dass sie Abby aufhalten konnte, auch wenn sie noch nicht zaubern durfte.
Sie trat einen Schritt von Abby und Ylva weg und drehte sich zu Sirius. "Hallo Sirius", sagte sie. "Ich weiß nicht, ob du helfen kannst", fügte sie leiser hinzu. Ylva würde Zeit brauchen, viel Zeit. Und sie wusste, dass die Tatsache, dass sie nächste Woche schon mit einer Menge Schülern konfrontiert wurde, nicht gut war.
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BeitragThema: Re: Wintergarten   Mo Feb 28, 2011 9:22 pm

Frank Longbottom, Mr. Astute & Louis Patternshire

Schlagartig hob Louis seinen Kopf vom Boden auf.
Hatte ihn gerade jemand berührt? Umarmt? Wer war das?
Er hatte aufgehört zu schreien, Frank Longbottoms Zauber hatte ihm wohl geholfen, auch wenn er nicht mitbekommen hatte, dass er einen benutzt hatte. Wie hätte er das auch mitbekommen sollen? Diese Berührung, die Umarmung, das zog nun alle Aufmerksamkeit auf sich.
Mit der Umarmung stieg etwas wie Wut in Louis auf, er wusste nicht, dass das Wut war, er konnte nicht viele Gefühle benennen, was er jetzt fühlte, das war das Gefühl, das er hatte, wenn er kurz davor war, die Kontrolle über sich zu verlieren, einfach zuzuschlagen.
Bei Kimberly wäre es wohl nicht so gewesen, sie nahm ihn öfter in den Arm, manchmal auch, um ihn zu trösten.
Aber der? Wer war das? Den kannte er nicht. Kein Schüler, kein Lehrer, nicht einmal sonstiges Schulpersonal. Was suchte der eigentlich auf der Party? Es war eine Schulanfangsparty, da kamen im Normalfall nur Leute aus Hogwarts hin.
Irgendwann, viel Zeit war nicht vergangen, aber Louis kamen Berührungen von Fremden meist unendlich lange vor, riss er sich von dem Mann los, einfach weg aus seinen Armen.
Louis sah für andere wohl nicht besonders stark aus, wenn er sich fühlte wie jetzt, war er allerdings zu vielem fähig.
Vielleicht hätte er es sich sonst nicht getraut, vielleicht wäre er zu ängstlich gewesen, seine Gefühle machten ihn mutig, völlig ohne Beherrschung. Er hatte sich von ihm losgerissen, das war der Anfang. Dann schlug er ihn und er war sich nicht bewusst, was er damit anrichten oder auslösen konnte.
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