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 Der Garten

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Tom Riddle
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BeitragThema: Re: Der Garten   Mi Dez 29, 2010 1:07 am

verhasster Astute & den Jähzorn schon spürender Lord

Kaum zu glauben, wie neugierig dieser Mann war. Und wie konsequent er diesen kalten, durchdringenden Blick aufrechterhielt. Von dem konnte er direkt noch etwas lernen. Obwohl… nein. Völlig ausgeschlossen. Er, Lord Voldemort, würde sich sicher keine Mimik-Tricks von seinem Todfeind abgucken. So tief konnte niemand sinken.

Persönlich? Wie persönlich konnte eine Fähigkeit schon sein, die sich kaum geheim halten ließe, selbst wenn man es wollte? Na, wenn er meinte. Des Höchsten erfreut… diese Ausdrucksweise gehörte verboten! Wenn er erstmal an der Macht war, würde er dafür sorgen, dass niemand mehr so sprach. Es war mühevoll, jemandem zu folgen, wenn man sich ständig wundern musste, wo der Andere so sprechen gelernt hatte.

Richtiggehend beunruhigend wurde es aber, als der Minister anfing, über seine Kindheit zu reden und dann auch noch wagte, den Namen Dumbledores zu erwähnen. Voldemort spürte schon, wie er innerlich zu kochen begann. Nach außen hin jedoch blieb er vollkommen gelassen. „Auch das entspricht alles der Wahrheit.“ Mehr war er nicht bereit, zu sagen. Dieser Teil seiner Vergangenheit war tatsächlich heikel. Allerdings hatte sein verhasster Gesprächspartner auch nicht mehr gefragt. Er lächelte höflich und war gespannt, wie lange er sich noch so gut unter Kontrolle haben würde.

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Laurent Elias Astute
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BeitragThema: Re: Der Garten   Mi Dez 29, 2010 1:32 am

wirklich äußerst zufriedener Laurent Astute und höflich wirkender Tom Riddle
Die Geschichte in Laurents Geist nahm Form an:
Ein Halbblüter, der aus dem verschrienen Hause Salazar Slytherins stammte, und dessen Mutter kurz nach der Geburt verstorben war, der von einem warmherzigen Schulleiter auf eine Zauberschule geschickt wurde, und dort fleißig lernte, aber, und dies war der merkwürdige Punkt, er hatte einen Schüler des Öffnens der Kammer des Schreckens beschuldigt, einen bis dahin unaufgefallenen Schüler, Rubeus Hagrid, ohne einen Grund gehabt zu haben...irgendetwas war äußerst merkwürdig an dieser Geschichte, und dieser Tom Riddle erschien Laurent zunehmend angespannter, auch wenn er sich nach außen hin sehr gelassen gab, denn seine Sprechweise wurde kälter und abweisender.
Laurent entschied sich weiter zu fragen, weshalb er Mr Riddle entgegnete:

"Lassen Sie mich zwei weitere Fragen stellen: Wie Sie gerade bestätigt haben, haben Sie Rubeus Hagrid des Öffnens der Kammer des Schreckens bezichtigt, und dementsprechend darf ich in der Annahme gehen, dass Sie, Mr Riddle, einen Grund für diese Beschuldigung hatten, den ich gerne erführe", er machte eine kurze Pause, in der er Mr Riddle durchdringender und scharfsinniger ansah, als bisher, dann fuhr er in seinem neutralen, forschen Ton fort: "Überdies schlussfolgere ich, und ich habe mich in den alten Archiven der Schule und der Schulbibliothek von Hogwarts erkundigt, ob, ich muss zu meiner Schande gestehen, dass es als Nachforschungsmaßnahme gedient hat, um möglichst viel über Sie in Erfahrung zu bringen, Sie bereits als auffällig geworden sind, während Ihrer Zeit in Hogwarts, seien Sie sich versichert, dass ich ähnliche Methoden bei jedem in Hogwarts angestellten Lehrer anwende, und ich habe weitestgehend nichts Auffälliges, oder Erwähnenswertes gefunden, bis auf eine Kleinigkeit: Sie haben sich während der Zeit in Hogwarts stark mit schwarzer Magie beschäftigt, denn man hat katalogisiert, dass Sie viel nach Büchern über schwarze Magie fragten, und mit dem Buch "Gar böse Zauberey" gesehen wurden. Meine zweite Frage lautet also: Wofür dienten die, so wage ich sie zu bezeichnen, Studien der schwarzen Magie in Ihrer Schulzeit?"
Nun blickte Laurent Mr Riddle durchbohrender, durchdringender und scharfsinniger an als er es jemals getan hatte, und wartete, mit einem ernsten Funkeln in den Augen, seine Antwort ab.
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Tom Riddle
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BeitragThema: Re: Der Garten   Mi Dez 29, 2010 5:53 pm

überaus neugieriger Astute & inzwischen amüsierter Dunkler Lord

Es artete allmählich zum Verhör aus. Hätte er das geahnt, hätte er sich vielleicht doch überlegt, irgendeinen Termin zu erfinden. Wobei… nein. Er floh doch nicht vor dem Ministerium!

Hagrid. Schon als dieser Name gefallen war, hatte er Mühe gehabt, ein boshaftes Grinsen zu unterdrücken. Der naive, gutmütige Koloss hatte damals für seine Tat herhalten müssen. Glücklicherweise hatte er die Acromantula rechtzeitig entdeckt, sodass er den Bärtigen bezichtigen konnte, das „Monster“ – wie lachhaft, wenn man es mit seinem Basilisken verglich – aus der Kammer des Schreckens befreit zu haben. Voldemort hatte schon in seiner Schulzeit stets alles eiskalt berechnet. Wären Hagrid und seine Vorliebe für gefährlichere Tierchen nicht gewesen, hätte er es wohl nie so weit kommen lassen, dass jenes Schlammblut ermordet wurde.

Doch er sollte weiter zuhören. Ah, interessant, den Grund wollte er erfahren. Lag das nicht auf der Hand? Er wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, als der Minister schon weitersprach. Mit äußerster Willenskraft konnte er ein Zischeln verhindern. Er hasste es, wenn man ihn nicht zu Wort kommen ließ. Wenigstens entschuldigte sich diese Ausgeburt an Respekt für seine unmögliche Neugier. Wofür die Studien dienten… ja, auch das konnte man leicht entkräften. Er wartete geduldig ab, bis der werte Herr mit seiner Rede fertig war, lächelte amüsiert und gab dann seine Antwort. „Zu Ihrer ersten Frage, den Grund betreffend, aus dem ich Mr. Hagrid des Öffnens der Kammer bezichtigte. Nun, ich war zu der Zeit Vertrauensschüler und als dieser sah ich es als meine Pflicht an, zum Wohle der Schule nach der Ursache des Schreckens zu forschen, der uns heimsuchte. Ich gebe zu, ich war sehr neugierig und schreckte nicht davor zurück, an Türen zu lauschen, sofern ich verdächtige Geräusche hörte. Eines Abends hörte ich die Stimme von Mr. Hagrid aus einem geschlossenen Raum dringen und mir war klar, dass es kein Mensch war, zu dem er sprach. Ich öffnete die Tür, um ihn zu fragen, was er da tat, als ich auch schon das Monster sah. Eine Acromantula, die sofort floh, obwohl ich versuchte, sie aufzuhalten. Mir war klar, dass wohl sie das Monster der Kammer war, also musste Mr. Hagrid derjenige gewesen sein, der jene Kammer geöffnet hatte.“ Wieder lächelte er, diesmal entschuldigend. „Mein Verdacht bewahrheitete sich, denn die Angriffe hörten auf, nachdem Mr. Hagrid als Täter identifiziert worden war. Seien Sie versichert, dass ich ihn umfassend um Verzeihung gebeten hätte, wäre er unschuldig gewesen.“ Dieser Blick schon wieder! Voldemort sah dem Minister in die Augen und hielt ihm stand. „Jetzt zu Ihrer zweiten Frage. Eine Zeit lang war es mein Wunsch gewesen, Auror zu werden und da ich der Ansicht war und bin, dass es nützt, so viel wie möglich über seinen Feind zu wissen, las ich viel über Schwarze Magie. Allerdings nur, um mich und andere im Falle eines Angriffs Schwarzer Magier verteidigen zu können, sie zu neutralisieren, dessen dürfen Sie sicher sein. Der Wunsch, Auror zu werden, wurde jedoch zunehmend schwächer und ersetzt durch das Bestreben, zu lehren. Doch auch dann noch beschäftigte mich die Schwarze Magie, schließlich will ich den Schülern einen umfassenden Überblick über das geben, was sie angreifen könnte.“ Er war gespannt, wie der Andere reagieren würde. Der Dunkle Lord war ein Meister im Lügen. War der Zaubereiminister ein Meister im Aufdecken der Lügen?

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Laurent Elias Astute
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BeitragThema: Re: Der Garten   Mi Dez 29, 2010 8:53 pm

nachdenkender Laurent Astute und sehr merkwürdig erscheinender Tom Riddle
Während Mr Riddle sprach, dachte Laurent über den bisherigen Verlauf der Konversation mit ihm nach, und über die Antworten, die er ihm gegeben hatte, und plötzlich schien ihm mit Mr Riddles Bestätigung, dass er überhaupt schwarz-magische Schriften gelesen hatte, auch wenn es ein schauriger Gedanke war, alles klar zu werden, was die Vergangenheit, und vielleicht auch die Gegenwart von diesem Tom Riddle betraf, denn dieser hatte Laurent eine Antwort gegeben, die ein ganz wichtiges Detail in seiner Vergangenheit offenbarte – ein Detail, das zu Mutmaßungen führte, aber das Mr Riddle in einem anderen Licht dastehen ließ.
Laurent wartete kaum das Ende der Entgegnung seines Gegenübers ab, da sprach er, noch ganz in dem schaurigen Gedanken, der sich ihm offenbart hatte, versunken:

»Mr Riddle, eine letzte Frage erlaube ich mir noch, die ich mit folgenden Worten bekräftigen und erläutern möchte:
Wie Sie mir bestätigt haben, und dafür danke ich Ihnen in geraumstem Maße, sind Sie Sohn der von Salazar Slytherin abstammenden Merope Gaunt, und tragen als Zweitvornamen den Vornamen ihres Vaters Vorlost. Sie wurden in einem Waisenhaus geboren, und Ihre Mutter verstarb, zu dem meinen Bedauern, kurz nachdem sie Ihnen Ihre Namen gegeben hatte, und Ihren Vater als Tom Riddle angab. Nun drängte sich mir, und in diesem Falle kann ich meinem Gedächtnis sehr dankbar sein, der Fall eines mysteriösen Todes eines Muggels namens Tom Riddle, den ich in den Akten, denn Sie müssen wissen, dass ich zu dem diesen Zeitpunkt in der Abteilung für magische Strafverfolgung arbeitete, fand, in den Geist, der ohne Todesursache tot aufgefunden worden war. Mitarbeiter meiner Abteilung identifizierten anhand einer Überprüfung seines Zauberstabs nach kurzer Zeit Morfin Gaunt, Ihren Onkel, der als Muggelhasser galt, als Mörder, doch aus weiteren Akten, bezüglich der Familie Gaunt, die ich ebenfalls während meiner Zeit in der Abteilung für magische Strafverfolgung zu sehen befugt war, geht eindeutig hervor, dass Morfin und ebenso sein Vater Vorlost so, und dies ist, wie ich leider verkünden muss, Fakt, große Muggelhasser waren, dass Sie es nicht einmal wagten sich Muggel auf weite Distanz zu nähern, denn, und dies ist ein ebenso trauriger, aber wahrer Fakt, ihnen war ihr Reinbluts-Status so, und diesmal wage ich es, diese Zuneigungsart so auszudrücken, heilig, dass sie sogar Halbblüter für unrein empfanden, und es kaum zuließen, dass sie ihr Grundstück betraten, wie einige Ministeriumsangestellte dies in der Vergangenheit zu tun hatten. Folglich resultiert, auch wenn es lediglich eine Vermutung sein mag, dass Morfin Gaunt nicht der Mörder war. Nun jedoch stellt sich die Frage, wer der Mörder des Muggels Tom Riddle war, wenn man der Spur, dass Morfin Gaunt nicht der Mörder war, folgt. Hierzu sei gesagt, dass Sie von Ihrer Mutter, kurz vor ihrem Tod, wie bereits erwähnt, Tom Vorlost Riddle genannt wurden, und als Halbblut zu identifizieren sind, und da im Umfeld lediglich ein Tom Riddle lebte, der Muggel war, ist es des Wahrscheinlichsten zu sagen, dass Sie der Sohn des besagten Muggels Tom Riddle sind. Allerdings machte sich dieser in der Vergangenheit wohl keine, wie ich bedauernd feststellen muss, Mühe Sie zu finden, oder sich nach ihrer Mutter zu erkundigen, weil Sie sonst befugt gewesen wären das Waisenhaus zu verlassen, und bei ihm zu leben, oder er wies Sie ab, und wollte nichts mit Ihnen zu tun haben, und so schlussfolgere ich, dass Sie ein gewisse Haltung zu Ihrem Vater entwickelten, die möglicherweise keiner guten Natur war, während Sie im Waisenhaus lebten, und Zeit in Hogwarts verbrachten. Nun, und dies haben Sie mir ebenfalls bestätigt, kommt hinzu, dass Sie sich mit schwarzer Magie beschäftigten, und somit wohl wussten, was die unverzeihlichen Flüche sind, und wie man sie gebraucht. Daraus folgt, dass wenn Sie nun wissen, und das haben Sie mir ebenfalls bestätigt, dass Sie von Merope Gaunt und Tom Riddle abstammen, Sie im Laufe der Zeit, und mit dieser Umschreibung liege ich sehr treffend, Hass gegen Ihren Vater entwickelten. Also ist nicht auszuschließen, dass Sie in der Verfassung gewesen wären Ihren Vater zu töten, da Sie die Mittel und wohl auch die nötige Zauberkraft besaßen, denn während meiner Nachforschungen fand ich heraus, dass Sie ein sehr talentierter Schüler gewesen sind. Dementsprechend lässt sich der Mord Ihres Vaters so rekonstruieren, auch wenn es nur Vermutungen sind, die sich allerdings auf psychologischer Basis bestens bekräftigen lassen, dass Sie den Zauberstab Ihres Onkels Morfin nutzten, um Ihren Vater zu töten, und nicht als Mörder identifiziert zu werden. Als Trauma aus der Kindheit lässt sich dies treffend erklären, da Ihr Vater, wie bereits gesagt nicht an Ihnen interessiert zu sein schien. Aus diesem Trauma hätte sich genereller Hass gegen Muggel entwickeln können, und dies ist höchstwahrscheinlich wenn wir es aus psychologischer Sicht betrachten, der darin entartete, dass Sie sich einer Gemeinschaft anschlossen, oder gründeten, die sich zur Aufgabe machte, oder noch macht, die Welt von Muggeln, oder Muggelstämmigen zu befreien, möglicherweise auch, weil Sie sie in Folge Ihres Traumas, als nicht würdig empfinden, zu existieren. Daraus schließe ich, wenn man die Statistiken der vergangenen Straftaten, die hauptsächlich gegen Muggelstämmige gerichtet waren und von Leuten verübt wurden, die einen sogenannten „dunklen Lord“ vertraten, genauer betrachtet, dass Sie, wie es mit Ihrem Charme und Ihrer Überzeugungskraft wohl ein leichtes gewesen sein muss, eine bestimmte Person sind, weswegen meine, vermeintlich letzte, Frage, die sich zwar auf Vermutungen, die aber aus psychologischer und generell logischer Sicht sehr, wenn nicht gar höchst wahrscheinlich sind, stützt, an Sie lautet:«, kurz hielt der Minister inne, und blickte Mr Riddle so ernst und durchbohrend an, wie bisher, dann fuhr er fort: »Sind Sie der dunkle Lord?«

Laurents durchbohrender, ernster Blick verwandelte sich, kaum hatte er geendet, in einen undefinierbaren Gesichtsausdruck, der so anwesend, so scharf, so konstant, und so durchdringend war, dass man hätte glauben können, er durchbohre das Gegenüber förmlich, oder dringe durch jeden Schutz hinweg in dessen Geist ein, mit dem er Tom Riddle ansah, obwohl er keine ehrliche Antwort erwarten durfte.
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Tom Riddle
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BeitragThema: Re: Der Garten   Fr Dez 31, 2010 12:16 am

scharfsinniger Astute & davon unbeeindruckter Lord

Etwas konsterniert folgte er der viel zu ausschweifenden Beweisführung des Ministers. Offensichtlich ging dieser sehr weit, um an Informationen zu gelangen. Das Beunruhigende daran war, dass alles stimmte und er sich nun blitzschnell und äußerlich ganz gelassen bleibend etwas einfallen lassen musste, um alles zum Einsturz zu bringen. Dazu ging er die Rede nochmal in ihrer Gänze durch. Das Einzige, worauf er sich stützen konnte, waren zwei Behauptungen. Der nervtötende Zauberer stützte sich lediglich auf Vermutungen, eine davon war, dass Morfin nicht der Mörder seines Vaters war. Dies konnte niemand beweisen, also sprach es für ihn. Und die zweite Behauptung war die Sache mit dem Hass auf seinen Muggel-Vater Tom Riddle, den Astute zwar sehr schön hergeleitet hatte, der ihm allerdings auch nicht nachzuweisen war. Zufrieden mit sich hob er schon zu einer Antwort an, als er auf einmal bemerkte, wie der Blick seines verhassten Gegenübers sich veränderte. Von durchbohrend zu scharfsinnig. Heute war wirklich nicht sein Tag. Er hätte nicht auf diese Feier gehen sollen, denn jetzt hatte er den Zaubereiminister höchstpersönlich auf dem Hals und würde ihn nicht so schnell wieder loswerden, selbst wenn er ihn von seiner Unschuld überzeugen konnte.

Denn die Wahrheit zu sagen kam nicht in Frage. Er hatte keine Lust auf ein Duell und außerdem wäre ihm der Weg nach Hogwarts dann verwehrt, was er vermeiden wollte. Auch wenn er Astute einfach umbringen würde, wäre ja klar, wer der Mörder war und er würde doppelt gejagt werden… und das wollte er nicht unbedingt riskieren. Es reichte schon, wenn sämtliche Auroren auf ihn als Lord Voldemort angesetzt waren, da musste er nicht auch noch unter seinem ursprünglichen Namen gesucht werden.

Doch es wurde Zeit für seine Antwort. Kurz, nicht so elend umfangreich wie die Astutes. „Bevor ich Ihre, wie ich zugeben muss, geniale Argumentation widerlege, muss ich Ihnen versichern, dass Sie es nicht mit dem Dunklen Lord zu tun haben. Ich bin Tom Riddle, ein halbblütiger Zauberer, der recht gut in Hogwarts war und dessen Wunsch es nun ist, die neuen Schüler dort auszubilden. Meinen Sie, die Muggelhasser jener Vereinigung, die Sie erwähnten, würden einem Halbblut folgen? Wohl eher nicht.
Nun, Sie behaupteten, Morfin Gaunt sei nicht der Mörder. Wie wollen Sie das beweisen? Alles spricht gegen ihn. Sein Zauberstab, wie Sie sagten, brachte meinen Vater um. Ich war es nicht, und da kommen wir zu Ihrer nächsten Behauptung, der ihn ermordete, denn ich hegte keinerlei Gefühle für ihn. Das mag merkwürdig klingen, aber aufgrund der Tatsache, dass ich ihn nie kennengelernt hatte, was ich nicht verpflichtet bin, Ihnen zu erzählen, habe ich weder gute noch schlechte Gefühle für ihn entwickelt, sondern einfach gar keine. Das mag selten sein, aber es ist nunmal so. Ich habe nie ernsthaft über ihn nachgedacht und sein Tod berührte mich peripher. Ich kann nicht der Mörder meines Vaters sein. Denn ich hasste ihn nicht.“ Höflich lächelnd sah er Astute in die Augen. Natürlich würde dieser ihm nicht glauben, das sah er. Aber einen Gegenbeweis konnte er ihm auch nicht liefern.

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BeitragThema: Re: Der Garten   Fr Dez 31, 2010 12:50 am

sehr misstrauischer Astute und gut spielender Tom Riddle
Ohne Zweifel war dieser Mann ein guter Schauspieler, und es zeugte von Intelligenz, oder vielleicht auch Scharfsinn, dass er des Offensichtlichen versucht hatte die Rede Laurents auseinanderzunehmen und zu widerlegen.
Natürlich hatte er Recht damit, dass es sich nur um Behauptungen handelte, aber er hatte einen bedeutenden Fehler gemacht, einen Fehler, der ihm wohl nicht bewusst war, aber, der verheerend sein konnte. Denn während Mr Riddle geantwortet hatte, hatte Laurent, und es war eine seiner Fähigkeiten als Politiker, jedes Satzglied genau aufgenommen, und es hatte sich der folgenschwere Fehler offenbart. Seinen merkwürdigen Gesichtsausdruck erst konstant haltend, dann sogar verstärkend, blickte er Tom Riddle an, und entgegnete ihm:

»In der Tat stützen sich all meine Behauptungen auf Vermutungen, aber wie ich, und dies ist der wichtige Punkt, Ihrer Antwort entnehmen darf, haben Sie Ihren Vater niemals kennengelernt, weshalb Sie keinerlei Gefühle für ihn hegten, und Sie der Tod Ihres Vaters nur peripher berührte. Wenn Sie aber, wie Sie gesagt haben, Ihren Vater niemals kennenlernten, wie, und dies haben Sie selbst offenbart, ist es denn möglich, dass Sie von dem seinen Tod erfahren haben? Abgesehen davon behaupteten Sie gerade, alles habe gegen Morfin als unschuldig gesprochen, doch erwähnte ich in meiner Rede eben nicht annähernd, dass alle Beweislast gegen Morfin stand, weswegen sich die Frage aufwirft, woher Sie dieses Wissen bezüglich des Mordfalles haben, wenn Sie Ihren Vater nicht kannten, und nicht in der Abteilung für Strafverfolgung arbeiteten, denn an die Öffentlichkeit drang damals, glücklicherweise, nichts, was demnach für Sie als Mörder spricht, denn Sie können dieses Wissen lediglich erlangt haben, wenn Sie in diesen Fall involviert waren. Und als schließenden Punkt, habe ich Folgendes anzubringen:
Eine Vereinigung mehrerer Zauberer und Hexen, die gegen Muggelstämmige und Muggel vorgeht, könne in den Ihren Augen nicht von einem Halbblüter geleitet werden, wie Sie behaupteten. Aber, und dies trifft im Falle des traumatisch gebranntmarkten Magiers zu, Sie könnten den Ihren Blutsstatus verheimlicht, oder gar verpönt haben, was Sie dazu befähigte diese Organisation zu leiten.« Dann machte er wieder eine Pause, und fuhr schließlich fort: »Sie sind mit Sicherheit stolz darauf, der dunkle Lord zu sein, aber machen Sie sich nichts vor, Mr Riddle, Sie und ich wissen, dass ich solange nach Spuren und Beweisen forschen werde, bis eindeutig feststeht, dass Sie der dunkle Lord sind. Sie waren in Ihrer Vergangenheit zu unvorsichtig, und Sie wissen: Sie können nicht gegen mich gewinnen, malen Sie sich erst gar keine Chance aus.«
Und als er geendet hatte, blickte er Tom Riddle so verachtend, so ernst, so scharfsinnig, so durchbohrend, und so konstant an, wie nie zuvor, während er seine Antwort abwartete.
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Tom Riddle
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BeitragThema: Re: Der Garten   Fr Dez 31, 2010 1:46 pm

überaus unhöflicher Astute & beleidigter Voldemort

Irgendwie ahnte er schon, dass er etwas falsch gemacht hatte. Zu viel preisgegeben. Heute war tatsächlich nicht sein Tag. Er war unkonzentriert und demnach unvorsichtig. Etwas frustriert trank er einen Schluck des kalten Wassers vor ihm, dann blickte er wieder dem Minister in die Augen. Entschlossen, dessen Blick stur standzuhalten.

Ah, da hatte er seinen Fehler. Wie konnte er von dem Mordfall erfahren haben, wenn nicht über seinen Vater? Natürlich über seinen Onkel. Geduldig wartete er das Ende der allmählich beleidigend werdenden Ausführungen ab, verzog dann das Gesicht und meinte: „Es tut mir in der Seele weh, wie Sie über mich denken, Mr. Astute. Ich kann Ihnen nur immer wieder versichern, dass ich nicht der Dunkle Lord bin und bin zutiefst beleidigt, als jemand angesehen zu werden, den und dessen Ziele ich verachte. Was glauben Sie denn, weshalb ich Auror werden wollte? Doch nur, weil es mein Wunsch ist, diese Schwarzmagier zu bekämpfen!“ Wie er das sagte, voller Leidenschaft vorgetragen, klang das durchaus überzeugend. Jeder andere hätte ihm geglaubt. Aber sicher nicht diese verachtungswürdige Kreatur da vor ihm. „Des Weiteren unterstellen Sie mir fortwährend, meinen Vater ermordet zu haben. Niemand wird gern als Mörder bezeichnet. Sie sind äußerst unhöflich.“ Er funkelte ihn finster an, konnte nur mit Mühe verhindern, dass seine Augen verräterisch rot aufglühten. „Also, zu meiner Beteiligung in diesem Fall: ich hatte ein wenig Kontakt zu meinem Onkel. Ich mochte ihn nicht, da er sich zu sehr dem Reinblutwahn verschrieben hatte, aber ich hatte doch Mitleid mit ihm, da er allein lebte und damit nicht klarkam.“ Das Wort ‚Mitleid‘ hatte sich bisher nicht in seinem Wortschatz befunden. Zu was dieser Minister ihn doch bewegte… „So kam es auch, dass ich von dem Mordfall erfuhr, von den Beweisen gegen meinen Onkel, von seiner Verurteilung… man kann sagen, ich war in dem Fall involviert, aber nur, weil ich mit dem Mörder verwandt bin.“ Was würde er wohl jetzt wieder aus dem Ärmel schütteln? Der Dunkle Lord verlor zunehmend die Lust daran, sich verteidigen zu müssen. Am liebsten würde er sofort den Todesfluch einsetzen, um das Ganze zu beenden. Bedauerlicherweise hatte er sich jedoch in den Kopf gesetzt, nach Hogwarts zu gehen. Nur diese Tatsache hinderte ihn daran, seinem Jähzorn freien Lauf zu lassen…

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BeitragThema: Re: Der Garten   Fr Dez 31, 2010 2:42 pm

wirklich amüsierter Laurent Astute und schäbiger Tom Riddle
Dieser Tom Riddle hatte es nicht nötig während der Konversation auf die persönliche Ebene hinabzusteigen, und auch wenn man ihm lassen musste, dass er gut schauspielerte, wirkten seine Worte, es täte ihm in der Seel e weh, wie Laurent mit ihm umgehe, und er das Ziel Auror zu werden angestrebt habe, um Schwarz-Magier zu verfolgen, unnatürlich und falsch.
Und dass er schließlich versuchte Laurent über seine Position als Zaubereiminister anzufechten, in dem er behauptete, Laurents Behauptungen hätten ihn verletzt, und er sei beleidigend gewesen, zeugten davon, dass er sich offenbar nicht zu helfen wusste, denn diese Art Verteidigung, an der er kläglich gescheitert war, war seiner nicht würdig. Die Behauptung, er habe Morfin gekannt war ein ebenso schwaches Argument; langsam schienen Mr Riddle die Ausflüchte verloren zu gehen. Wie niederträchtig es doch war, was er da bot, wie widerlich, wie abstoßend dieser Mensch war.
Laurent ergriff nun wieder das Wort:

»Mr Riddle, wir beide sind uns wohl des Äußersten bewusst, dass Ihre Argumentation schwächer war, als jede voran gegangene. Hätten Sie Morfin wirklich damals gekannt, oder hätten Sie in Kontakt mit ihm gestanden, so wäre es dennoch unmöglich gewesen etwas über den Fall zu erfahren. Schließlich verbrachte Morfin, da er als Hauptverdächtiger von Anfang an gegolten hatte, eine Untersuchungshaft in Askaban, kaum hatte man den Toten aufgefunden, da er der einzige Muggelhasser weit und breit war, ohne dass er selbst wusste, wie die Beweislage gegen ihn stand, da es auch für ihn überraschend kam. Dementsprechend wäre es lediglich möglich gewesen, dass Sie ihn in Askaban besucht hätten, und er Ihnen dort von dem Fall erzählt hätte, doch ist dies unmöglich, da die damaligen Angestellten der Abteilung für magische Strafverfolgung und der Aurorenzentrale Sie umgehend, wären Sie in Askaban erschienen, befragt hätten, und das wäre in die Akten eingegangen, die ich als damaliger Leiter der Abteilung für magische Strafverfolgung durcharbeitete, und folglich davon erfahren hätte. Abgesehen davon führte ich jede Befragung der Involvierten in diesen Mordfall selbst durch und leitete auch die Verhandlung gegen Morfin, da ich bereits Großhexenmeister des Zaubergamots war, und schlussfolgernd ist es unmöglich, dass Sie mit Morfin in Kontakt standen und Informationen erhielten. Sie müssen in dem Fall eine gewisse Rolle gespielt haben; sie sind der Mörder Ihres Vaters. Und daraus resultiert, dass Sie ein Muggelhasser wurden, wie bereits von mir erwähnt. Sie sind der dunkle Lord.« Auf die Gefühlsebene, die Mr Riddle angeschnitten hatte, ging Laurent nicht ein, stattdessen fuhr er fort: »Mit jemandem wie mir können Sie es nicht aufnehmen, Sie sind unvorsichtig, denken nicht nach, Sie werden gegen mich verlieren, sehen Sie es ein.«

Seinen Gesichtsausdruck unverändert sah er Tom Riddle daraufhin an; Laurent wusste, dass dieser merkwürdige, schäbige Herr der dunkle Lord war, er hatte sich in Ungereimtheiten verwickelt, die ihn früher oder später entlarven würden.
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BeitragThema: Re: Der Garten   So Jan 02, 2011 6:47 pm

mit dem Tod spielender Astute & nur noch äußerlich beherrschter Riddle

So. Jetzt hatte er ihn soweit. Lord Voldemorts Selbstbeherrschung fiel mit jedem Wort ein wenig mehr in sich zusammen. Er wusste, er hatte verloren und das war ihm zutiefst zuwider. Seufzend stellte er sein Glas ab, schob seinen Stuhl zurück und erhob sich, darauf bedacht, die Hände ruhig zu halten und den Zauberstab nicht zu ziehen. „Sie haben keine Beweise gegen mich“, war alles, was er auf die Ausführungen des Ministers erwiderte. Wenn er nun sagen würde, er würde sicher nicht verlieren, was ihm durchaus schon auf der Zunge lag, würde er sich vollends verraten. Nein, das konnte er nicht. „Ich sehe unsere Unterhaltung hiermit als beendet an“, fügte er kalt hinzu, „Offensichtlich lassen Sie nicht mit sich reden.“ Oh, wie er den hasste! Ein schönes, todbringendes Duell… Bellatrix in der Nähe, die ihm lästige Zeugen aus dem Weg schaffen könnte… es klang so unendlich verlockend.

Und doch hielt er der Versuchung stand. Er hatte sich noch unter Kontrolle, immerhin konnte er noch immer da stehen und Astute nachdenklich in die Augen sehen. Bei jedem anderen wäre er inzwischen ausgerastet, aber beim Zaubereiminister höchstpersönlich, seinem gefährlichsten Gegner, musste er Ruhe bewahren. Und das gelang ihm. Wenn auch nur mit Mühe. Mit einem eiskalten Lächeln, aber durchaus höflich, sagte er noch:„Falls Sie keine weiteren Fragen anderer Natur mehr haben, verehrter Minister, wünsche ich Ihnen noch einen schönen Abend.“ Und wartete auf die Reaktion des Anderen. Würde er nun die Auroren auf ihn hetzen? Wohl eher nicht. Denn er hatte tatsächlich keine Beweise…

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BeitragThema: Re: Der Garten   So Jan 02, 2011 9:22 pm

gewonnen habender Laurent Astute und verloren habender Tom Riddle
Tom Riddle hatte dieses Wortgefecht verloren, mit seiner Antwort, Laurent habe keine Beweise, die ihn vollends entkräfteten, hatte er sich verraten, denn seine plötzliche Reaktion, sein gedrungen wirkendes Verhalten – Laurent kannte das, zu häufig hatten Beklagte in Verhören oder Gerichtsverhandlungen so reagiert, wenn sie sich kurz vor einem Geständnis befanden – der Minister wusste mit wem er es zu tun hatte. Doch er würde nicht näher auf die, für ihn offensichtliche, Tatsache, dass Tom Riddle der dunkle Lord war, eingehen, denn er vertraute Dumbledore, der mit Sicherheit ein Auge auf Mr Riddle werfen würde, wenn dieser begann in Hogwarts zu lehren, in solchen Sachen, schließlich kannte er ihn als aufgeschlossenes, weises Mitglied des Zaubergamots und hatte auch in weiteren Angelegenheiten diesen etwas in die Jahre gekommenen, alten Herren als scharfsinnig erlebt. Aber als Vorbeugungsmaßnahme würde Laurent versuchen neue Verordnungen und Gesetze promulgieren zu lassen, denn sein Beruf bedeutete für ihn seine Berufung, und unter seiner Regierung würde die Gesellschaft nicht auseinanderbrechen.

Also erhob sich der Minister, blickte Tom Riddle ernst an, und entgegnete ihm in neutralem Ton:
»Nun, so leid es mir tut, Ihnen Ihre, vermutlich des Höchsten wertvolle, Zeit zu stehlen, verblieben weitere Fragen, die, wie ich des Äußersten erfreut bekannt geben darf, weitestgehend neutraler Beschaffenheit sind. Dementsprechend, und an diesem Punkt werde ich mich gezwungen sehen müssen, Sie erneut, und dies ist eine vollkommen integer gemeinte Aussage, wegen meines Stehlens eines Ihrer, in meinen Augen, nezitativen Güter, der Zeit, um Verzeihung zu bitten, läge es in dem meinen, und probabilistisch, auch in dem Ihren Interesse, diese Fragen geklärt zu wissen, wobei ich von der meinen Ansicht ausgehen darf, nach der diese Fragen von höchster Wichtigkeit, und nahezu obligatorisch, für mein Wissen, welchen Tätigkeiten Sie als Lehrer an der Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei nachgehen werden, zu sein scheinen, denn schließlich sind die jetzigen Schülerinnen und Schüler später, und dafür bildet die Bildung eine der größten Säulen, die Glieder und Pfeiler der Zauberergemeinschaft und ihres Zusammenhalts, und ihrer Beständigkeit.« Dann machte der Minister eine kurze Pause, und fuhr, Mr Riddle ernst und durchdringend ansehend, fort: »Sähen Sie sich bereit dazu, auf die Fragen einzugehen?«

Laurent war Politiker, und dementsprechend redegewandt, für ihn stellte es kein Wunder dar, gegen Mr Riddle in diesem Wortgefecht gewonnen zu haben, doch er wusste ebenfalls, dass er das Gefecht, aber noch lange nicht den vermutlich in naher Zukunft nahenden, Krieg gegen den dunklen Lord gewonnen hatte. Nun wartete er die Antwort seines Gegenübers ab.
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BeitragThema: Re: Der Garten   Do Jan 06, 2011 3:55 pm

am Eingang zur Unterwelt stehender Astute & neugieriger Riddle

Nur sehr langsam kehrte seine innere Ruhe zu ihm zurück. Dieser Astute brachte ihn zum Kochen. Er schien es tatsächlich darauf anzulegen, verflucht zu werden, obwohl er doch ganz offensichtlich wusste, mit wem er es zu tun hatte. War er zu dumm, um zu begreifen, dass man Lord Voldemort nicht reizte?!

Der Minister erhob sich ebenfalls und ergriff das Wort. Scheinbar war er seines Lebens tatsächlich müde. Wieder musste der Dunkle Lord sich konzentrieren, um überhaupt zu verstehen, was der Feind von ihm wollte. Ein paar Wortfetzen blieben hängen und formten sich zu etwas Sinnvollem. Wertvolle Zeit stehlen… weitere Fragen neutraler Beschaffenheit… Verzeihung… Fragen geklärt wissen… höchste Wichtigkeit…

Natürlich könnte er es sich leisten, seinen alles andere als sympathischen Gesprächspartner einfach stehen zu lassen. Doch andererseits hatte dieser seine Neugier geweckt. Neutrale Fragen von höchster Wichtigkeit. Hm. Solange er sich nicht verriet, konnte ihm nichts passieren. Und er hatte nicht vor, noch einmal auf seine Person und seine Vergangenheit einzugehen. Deshalb setzte er sich, nahm sein höfliches Lächeln wieder auf, das allerdings seine Augen nicht im Entferntesten erreichte, und verkündete: „Sofern Sie sich dazu bereit erklären, das vorangegangene Gespräch mit keiner Silbe mehr zu erwähnen, sehe ich mich dazu in der Lage, Ihnen Ihre drängenden Fragen zu beantworten.“ Abwartend erwiderte er Astutes durchdringenden Blick, der ihn inzwischen völlig kalt ließ.

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Laurent Elias Astute
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BeitragThema: Re: Der Garten   Do Jan 06, 2011 7:33 pm

nachforschender Laurent Astute und törichter Tom Riddle
Tom Vorlost Riddle, der als »dunkler Lord« gefürchtet war, war ein Tor; seine Körpersprache brachte durch seine Augen, seine Haltung und sein, wie man ihm wohl lassen musste, gut gespieltes freundliches Lächeln, Laurent nicht annähernd aus seiner abwehrenden, forschenden Verfassung, im Gegenteil: Die schauspielerische Leistung reichte nicht aus, denn der Minister hatte es schon mit ebenso guten Schauspielern und Lügnern zu tun gehabt, weswegen Laurent noch mehr Acht gab. Sein Gegenüber, ein harmlos und freundlich wirkender Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste namens Tom Riddle, war in Wahrheit ein kaltblütiges, niederträchtiges Geschöpf, vielleicht gar so niederträchtig, dass es nicht verdiente als Mensch bezeichnet zu werden, das wusste Laurent, auch wenn er keine Beweise dafür hatte.
Offenbar glaubte dieser Tom Riddle überdies, dass es eine Großzügigkeit seinerseits war, sich auf ein Gespräch mit Laurent einzulassen, wie die, wenn man ihn scharfsinnig und genau anblickte, Überheblichkeit, die in seine Augen lag, verkündete.
Eine solch jämmerliche, verderbte Gestalt war dem Minister zuvor nicht untergekommen; alle Straftäter, oder Schwarzmagier hatten unter seinen Fragen und seinem Blick ihre schändlichen Taten gestanden und ein milderes Strafmaß erzielt, aber Tom Riddle, für den seine Standhaftigkeit wohl Stärke bedeutete, hatte die entscheidende Gelegenheit sich zu offenbaren und seine Taten zuzugeben nicht genutzt: Geblendet von seinem Idealismus und seinem Wahn war er verkommen zu einer verabscheuungswürdigen Kreatur, nichts weiter als eine Ausgeburt des Hasses.
Aber Dumbledore würde sich um »es« kümmern, und Sorge dafür tragen, dass den Schülern nichts geschah, während sie auf Hogwarts waren.

Der Zaubereiminister setzte sich nicht erneut. Leicht auf seinen schwarzen Gehstock, an dessen Kopf ein goldener Knauf saß, gestützt, und Tom Riddle so ansehend wie bisher, entgegnete er: »Sie dürfen sich, auch wenn Sie dies, wie es von einem solch brillanten Geist wie Ihnen zu erwarten ist, probabilistisch bereits wissen, vergewissert, ja gar, und dies freue mich des Höchsten zu verkünden, versichert wissen, dass ich, wie es in diesem, ebenfalls wohl, wie von Ihnen bereits bemerkt zu haben zu erwarten sein darf, offensichtlich erscheinenden Falle der Neutralität, natürlich nicht in dem meinen, wie auch in dem Ihren, und dies ist natürlich von äußerster Erfordernis für diese Konversation, da es sich im anderen Falle, zu meiner, wohl in meiner Position berechtigten und erforderlichen, Besorgnis und ebenfalls, da ich dies von der Ihren neutralen und offenen Art nicht erwarte, Verwunderung, nicht lohnte, sie, und damit wäre mir leider, wie es in diesem Fall zwingend wäre, ein Gesprächspartner verloren gegangen, zu führen, wobei ich Ihnen an diesem Punkte, da ich mich des Äußerten geehrt fühle diese Konversation, so speziell sie bisher auch verlaufen sein mag, mit Ihnen zu führen, erneut meine Verbundenheit zu Ihnen zum Ausdruck bringe, da ich Ihnen mit meinen kommenden Fragen vermutlich, und dies ist leider eine negative Nebenerscheinung gepflegter Konversation, Ihre kostbare Zeit stehle, die Sie wohl, da kann ich mich mit Sicherheit versichert wissen, für Wichtigeres entbehren könnten, weswegen ich mich ebenfalls geehrt fühle, dass Sie der Beantwortung kommender Fragen, insofern, und wie ich Ihnen wohlwollend zu Anfang erläutert habe, sie nicht Ihre Vergangenheit betreffen, zugesagt haben, und weshalb an dieser Stelle ein besonderer Dank von mir an Sie gerichtet wird.« Er machte nur eine sehr kurze Pause und fuhr fort: »Aber da ich Sie, wie es leider bisher, und dies ist höchst schade, der Fall war, nicht viel länger behelligen möchte, werde ich nun mit der ersten Frage beginnen, wenn Sie keine weiteren Einwände haben, Mr Riddle, dementsprechend, wie man sich, dies stellt in meinen Augen im Übrigen eine Tugend dar, in einer gepflegten Konversation zu vergewissern hat, lautet meine Frage, bevor ich mit dem Fragen der inhaltlich wichtigeren Fragen fortfahre: Haben Sie noch bisher verbliebene Einwände oder Fragen?«
Dieser Tom Riddle war mit Sicherheit ein sehr guter Legilimentiker, und vielleicht versuchte er in Laurents Geist einzudringen, aber schon andere, sehr gute bis grandiose Legilimentiker hatten dies versucht, doch sie waren an Laurents Blick und seiner mehr als starken Geisteshaltung gescheitert, weswegen Laurent nicht befürchtete, dass dieses ihm gegenübersitzende Geschöpf das schaffte woran andere gescheitert waren, sogar Dumbledore hatte Laurent als besten, ihm bisher bekannt gewordenen, Okklumentiker bezeichnet, aber man konnte sich niemals vollkommen sicher schätzen, und deshalb verschloss Laurent seinen Geist fester und mächtiger, als er es bisher getan hatte.

Schließlich wartete der Zaubereiminister die Antwort seines Gegenübers ab, während er ihm scharfsinnig und durchdringend in die Augen sah, so forschend und erfahren wirkend wie ein ergrauter Löwe.
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BeitragThema: Re: Der Garten   Mi Jan 12, 2011 7:15 pm

unnennbare Kreatur & absolut genervter Lord

Es würde ihn wirklich nicht weiter verwundern, wenn dieses Wesen da vor ihm ein Schlammblut war. Nein, es würde ihn nicht wundern, sondern ihn in seiner Annahme eher bestätigen. Oder Blutsverräter. Eines von beidem musste er sein, ansonsten war diese Konsequenz, mit der Astute ihn immer zorniger machte, nicht zu erklären. Der Minister war ihm inzwischen so verhasst, dass er aufpassen musste, um ihn nicht versehentlich zu ermorden.

Zudem musste er befürchten, dass jene nicht mehr zu nennende Kreatur, denn einen Namen hatte sein Gesprächspartner nicht mehr verdient, sich mit seinem anderen Todfeind verbündete. Dumbledore. Auch diesen Namen dachte er nur ungern. Das Aussprechen desselben war ihm völlig zuwider. Wenn sich also beide undenkbaren Todfeinde gegen ihn verschworen, musste er früher oder später an die Grenzen seiner Vorsicht stoßen. Offensichtlich war er ohnehin schon nicht ganz spurlos vorgegangen in seiner Vergangenheit. Es war ja wahrhaft beunruhigend, wie viel der Minister wusste. Der Dunkle Lord nahm sich fest vor, sich zu bessern, und er würde dies auch seinen Todessern einschärfen. Jedem Einzelnen, mit persönlicher Folter. Irgendwie musste die Wut schließlich verrauchen.

Mit diesem Gedanken gelangte sein Lächeln zu ihm zurück und er konnte seinem Gegner wieder zuhören. Bei der kurzen Pause glaubte er schon fast, es überstanden zu haben, obwohl sich ihm der Sinn der Rede da noch nicht erschloss, aber es ging – natürlich – noch weiter. Seufzend versuchte er, die Bedeutung der Worte nachzuvollziehen, die Sätze zu vereinfachen, die übermäßigen Floskeln zu entfernen, das Hochgestochene seinem eigenen Stil anzupassen. Als der Minister schlussendlich geendet hatte, starrte Lord Voldemort ihn ein paar Sekunden lang etwas verwirrt an. Hatte sein Gegenüber soeben tatsächlich einige Minuten darauf verwendet, ihm eine ausgefeilte Rede vorzusetzen, nur um ihn zu fragen, ob er noch Fragen hatte? Langsam wunderte ihn gar nichts mehr. Verwirrungstaktik war das. Einschläfern des Feindes, um ihn unaufmerksam zu machen. Das konnte er aber vergessen! Er dachte nicht daran, Legilimentik anzuwenden, da er dem Minister genau ansah, dass jeder Versuch des Eindringens in dessen Geist unweigerlich zum Scheitern verurteilt war. Da konnte er es also gleich bleiben lassen.

So, dieses unersättliche Raubtier erwartete also eine Antwort. Den durchdringenden Blick gekonnt ignorierend und weiterhin lächelnd, antwortete er: „Mir fallen weder Einwände noch Fragen ein, Sie können also fortschreiten.“

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BeitragThema: Re: Der Garten   Fr Jan 14, 2011 6:07 pm

langsam wieder hoffnungsvolle Evy & total schockierte und panische Diana

(cf: Küche)

Als Diana in den Garten trat, zuckte sie so stark zusammen, dass sie fast das Glas Wasser, dass sie sich im Vorbeigehen noch vom Buffett genommen hatte, verschüttete. Sie hatte zwei bekannte Gestalten entdeckt. Die beiden Leute, denen sie heute lieber nicht mehr begegnet wäre. Und dann standen eben dies auch noch nebeneinander und unterhielten sich. Astute wollte sie nicht begegnen, weil sie Angst hatte, dass Andra ihm alles erzählt hatte, und ihrem Herrn, dem Dunklen Lord, trat sie heute aus dem gleichen Grund lieber nicht unter die Augen. Die vertraute Panik, die sie gerade wieder in den hintergrund gedrängt hatte, kam wieder zum Vorschein. Schon fast wollte sie umdrehen, als sie eine junge Frau entdeckte, Die ganz allein in der Nähe einer Hecke stand. Sie sah Evy an und nickte dann in Richtung dieser Frau. Sie sah durchaus nach einem lohnenden Opfer aus, allerdings hatte sie sich bei Andra auch schon getäuscht. besser sie suchte erstmal eine versteckte Ecke, in der sie die "Befragung" abhalten könnten. Sie hätte Evy wohl angewiesen, in die eine Richtung zu gehen und hätte sich selbst in die andere Richtung aufgemacht, aber sie hatte zu viel Angst, a) das Evy wieder ein Haufen dämlicher Selbstzweifel kamen, die vermutlich besonders dann kamen wenn sie allein war, und b) das der Dunkle Lord auf sie aufmerksam wurde ein wenig Legelimentik anwandte. denn wenn Andra nicht gepetzt hatte, wusste er noch nichts von ihrem gewaltigen, idiotischen Fehler. Es war ihr so zuwider, ihn zu enttäuschen. Das war eine der gemeinsamkeiten, die sie mit Bella verband. Die beiden verstanden sich eigentlich ziemlich gut, nur das Diana eine Höllenangst vor ihr hatte, fast so viel wie vor den Dunklen Lord oder Astute oder Dumbledore oder Moody. Sie ging am rande des Gartens entlang, immer auf der Suche nach verstecken. In der ersten Nische, die sie fand, war schon besetzt. Zwei Schüler saßen dort und schienen sehr beschäftigt zu sein. Mit einem Grinsen im gesicht ging sie weiter. Irgendwo musste doch eine passende Stelle zu finden sein. Die Frage war nur. WO?
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BeitragThema: Re: Der Garten   Fr Jan 14, 2011 6:37 pm

schockierte Diana & nicht minder geschockte Evy

[cf: Küche]

Evy sah Diana an, der der Schock ins Gesicht geschrieben war. Sie sah sich um, das sie sich nicht sicher war, woher diese plötzliche Furcht in Dianas Gesicht kam und wollte am liebsten sofort wieder verschwinden. "Das sind..." flüsterte sie und suchte panisch einen Ausweg aus ihrer Situation, zurück in die Küche konnten sie nicht, im Salon gab es keine Möglichkeiten, um jemanden unauffällig zu verhören und im Wintergarten sash es wahrscheinlich ähnlich aus. Es blieb ihnen also nur, im Garten zu bleiben und zu hoffen, nicht von den beiden Gestalten entdeckt zu werden, die dort am anderen Ende des Gartens standen. Der dunkle Lord persönlich, wenn auch in der Gestalt eines Muggels, die er auch als Lehrer annehmen würde , und neben ihm ein Mann vor dem sie beinahe genau so viel Angst hatte. Aus dem gleichen Grund wollte sie beiden nicht begegnen auch wenn der Minister genau die entgegengesetzten Ansichten zu denen des dunkeln Lordes vertrat, so würde doch keiner der beiden zögern, sie schmerzhaft zu bestrafen, der eine würde sie nach Askaban schicken und der andere, dem sie ihre Schwäche niemals zeigen wollte, würde sie foltern, vielleicht sogar töten. Wenn Andra nicht zum Minister appariert war, etwas das Diana auch zu hoffen schien, dann hätten sie noch eine kleine Chance, aber sollte der dunkle Lord auf sie aufmerksam werden und es mit Leglimentik versuchen, wäre es mit ihrem Leben schneller zu ende, als die Avada Kedavra sagen konnte.
Panik und Selbstzweifel stiegen wieder in ihr auf und die Sekunden voller Hoffnung und Selbstvertrauen waren vergessen. Ihre Gedanken schlichen zu Anna zurück und nahmen mit jedem Moment noch mehr von ihrem Selbstvertrauen mit sich.
Sie wollte verschwinden, disapparieren wie die Blutcsverräterin, doch zunächst brauchten sie Informationen, das war alles, das noch eine Rolle spielte und sie retten könnte.
Also drängte Evy jedes Gefühl und jeden Gedanken an Anna aus sich heraus und drängte ihren Geist zu kühler Gelassenheit, zumindest versuchte sie es.
Da nickte Diana in Richtung einer jungen Frau, die allein zu sein schien, und zusammen machten sie sich auf die Suche nach einer Niesche, in der sie die Frau ungestört verhören konnten. Die erste Niesche war besetzt.
Doch dann entdeckte Evy eine kleine Niesche, in die sie drei knapp rein passen würden, die allerdings sonst perfekt war für ihre Zwecke, uneinsehbar von allen Richtungen aus und so weit abgelegen von allen anderen, das leise Stimmen kaum zu hören wären.
Endlich hatten sie einmal Glück an diesem Abend.
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BeitragThema: Re: Der Garten   Sa Jan 15, 2011 12:33 pm

die Panik zurückdrängende Diana & wohl immernoch geschockte Evy


"Perfekt", murmelte Diana, als sie die kleine Niesche sah, die Evy gerade entdeckt hatte. Die war abgelegen, nahezu uneinsehbar (wenn man nicht gerade gezielt danach suchte) und einsam genug, dass man ihre Stimmen nicht hören würde. Problematisch könnte es nur werden, wenn ihre Informantin anfänge zu schreien. Doch sie würden ihr vorher schon klar machen, dass das ihr Todesurteil werden würde. Sie bedeutete Evy, in der Niesche stehen zu bleiben und trat wieder in den Garten hinaus. Sie ging auf die Frau an der Hecke zu und als sie sie näher betrachtete, erkannte sie in ihr die junge Aurorin, von der Gwendolyn schon häufiger gesprochen hatte. Gwendolyn war ebenfalls eine Todesserin, die als Spionin im Ministerium arbeitete. "Hallo, Svetlana", begrüßte sie die Aurorin. Sie wusste, dass sie Samuel kannte, da sie den Namen auch schon von ihm gehört hatte, bevor sie sich seiner entledigte. "Hallo, Sam", antwortete die Aurorin leise. Blitzschnell zog Diana ihren Zauberstab und flüsterte fast unhörbar: "Imperio."
Dann dirigierte sie Svetlana langsam und vorsichtig in die Ecke, in der sie Evy zurückgelassen hatte. Sie löste den Imperius und stieß die Aurorin zu Boden. "Wenn du schreist, bist du schneller tot, als du Astute rufen kannst", zischte sie ihr zu. Dann zog sie das Veritaserum aus der Tasche und träufelte drei Tropfen in Svetlanas Mund, auch wenn diese sich verzweifelt wehrte. "So", sie kniete sich neben sie, "Was kannst du mir sagen, was den Todessern nutzen würde?"
Wenn dieses Schlammblut ähnlichen Schwachsinn laberte wie die Blutsverräterin, war sie sich ziemlich sicher, dass sie dann eine Leiche zurücklassen würde. Wenn Evy sie nicht vorher aufhielt. "Wenn ich sie grundlos töten will, hast du die Erlaubnis, mich zu schocken", grinste sie ihrer Schwester zu. Zwar würde sie Evy hinterher anschreien, aber besser dass, als eine Leiche. Sie blickte durch den kleinen Spalt, durch den man in den Garten sehen konnte. Niemand sah auch nur annähernd in ihre Richtung. Sehr gut. Vorsichtshalber nahm sie allerdings den Zauberstab von Svetlanas Kehle und richtete ihn auf den Garten. Um die Schlammblüterin würde Evy sich zur Not sicher kümmern.
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BeitragThema: Re: Der Garten   Sa Jan 15, 2011 6:00 pm

ein eine Idee habender Laurent Astute und ein möglicherweise gleich überrascht seiender Tom Riddle
Der Minister wartete, so ernst und scharfsinnig blickend, wie immer, die Antwort seines Gegenübers ab. Er merkte, dass Tom Riddle seine Gesellschaft nicht begrüßte, im Gegenteil, sein Gesichtsausdruck und sein Blick sagten aus, dass er viel lieber ein Gespräch mit jemand anders suchen wollte.
Bevor Laurent antworten wollte, besah er sich den Garten, und stellte fest, dass sich zwei Personen, die gerade eben in den Garten gekommen waren, etwas auffällig verhielten, sie wirkten aufgelöst, gestresst, und strahlten eine Art Furcht aus, aber kaum jemand schien Notiz von ihnen zu nehmen, und möglicherweise waren es lediglich zwei Personen, die in der Küche, denn sie waren aus der Küche in den Garten gekommen, einen Streit begonnen hatten, und sich in den Garten zurückgezogen hatten. Aber Laurent würde die beiden im Augenwinkel behalten, während er mit Mr Riddle sprach.
Schließlich wollte er zu einer Antwort ansetzen, da fiel ihm etwas ein. Wenn dieser »Herr«, der bald Lehrer an Hogwarts werden sollte, nicht an einem Gespräch interessiert zu sein schien, so wäre es angebrachter, einen angenehmeren Gesprächspartner hinzuzuziehen.
So entgegnete der Minister brüsk: »Entschuldigen Sie mich.«
Und kaum hatte er dies gesagt, war er, vom einen Augenblick zum nächsten spurlos verschwunden, ohne auch nur den leichtesten Windhauch oder ein Geräusch zu hinterlassen.
Dann kehrte er nach einigen Sekunden, vielleicht waren es auch schon Minuten, wieder, ebenfalls wie aus heiterem Himmel, von einer Sekunde auf die andere, ohne irgend ein Anzeichen, zurück, und stand, als habe er sich nie bewegt an seiner Position von eben.
Ernst und durchdringend blickend sprach er: »Ich habe mir, kurz angebunden gesagt, erlaubt, eine weitere Person in unser Gespräch mit einzubinden, sie wird bald hier eintreffen. Entschuldigen Sie vielmals, dass ich Sie nicht schon vorher davon unterrichtet habe.« Die restlichen Personen im Garten behielt er noch im Auge, besonders die zwei Personen, die den Garten eben betreten hatten, und sich nun mit einer weiteren Dame in eine schlecht sichtbare Ecke zurückzogen, was sie trieben erkannte Laurent jedoch nicht. Mehr aber jedoch interessierte es ihn, wie Mr Riddle wohl reagieren würde, und erst recht, was er sagte, wenn die weitere Person eintraf.
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Evangeline Rookwood
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BeitragThema: Re: Der Garten   Sa Jan 15, 2011 11:12 pm

etwas ruhigere Diana & immer noch nervöse Evy


Evy wartete in der Niesche auf Diana, die ihr Opfer zu ihr schaffen wollte, wie sie sie kannte höchstwahrscheinlich unter Einsatz des Imperius.
Sie sah sich unauffällig um und hatte Angst, dass jemand sie beobachtete, obwohl sie eigentlich wusste, dass sie an ihrem Standpunkt von niemandem gesehen werden konnte.
Sie war immer noch sehr nervös, warum stand auch gerade der Minister hier im Garten und sprach ausgerechnet mit dem dunklen Lord, nun zumindest waren so die beiden Männer, denen sie am liebsten in nächster Zeit nicht begegnen würde, miteinander beschäftigt.
Zum wiederholten Male wünschte sie sich, dieses Selbstbewusstsein, das Anna immer gehabt hatte. Denn, ganz im Gegensatz zu ihrer geliebten Schwester, fühlte sie sich vollkommen unzulänglich.
Da kam Diana auch schon mit der jungen Frau und als Evy genauer hinsah, erkannte sie in ihr eine Aurorin, von der Gwendolyn Night einige Male gesprochen hatte. Sicher keine schlechte Wahl.
Diana schubste das Mädchen auf den Boden und um Evys Mundwinkel war für einige Zeit ein Zucken zu erkenne, so kannte sie ihre große Schwester, ganz genau so machte sie es immer.
"Wenn du schreist, bist du schneller tot, als du Astute rufen kannst", zischte Diana und auf dem Gesicht der Aurorin erschien Angst, große Angst.
Diana fragte nach etwas, das den Todessern nützen könnte, nachdem sie der Frau ein wenig Veritaserum eingeflößt hatte, wogegen die sich nich stark genug gewehrt hatte.
Doch bevor das Schlammblut antworten konnte beugte Evy sich zu ihr herunter und zog lächeln einen Zauberstab aus deren Hosenbund. "Den wirst du doch sicher nicht mehr brauchen, zumindest nicht in nächster Zeit." Und damit ließ sie ihn in ihrer Tasche verschwinden.
Die Aurorin nahm Anlauf etwas zu sagen, doch Evy hielt sie mit einer Handbewegung davon ab, zuerst musste sie nachsehen, ob jemand in die Nähe ihrer Ecke gekommen, war, ob zufäälig oder nicht, sie wusste, dass er verschwinden musste und zwar schnellstens.
Doch glücklicherweise war ihnen niemand näher gekommen und der dunkle Lord sprach immer noch mit dem Minister.
Evys Herz schlug etwas langsamer, doch immer noch pochte es viel zu schnell in ihrer Brust und all die Aufregung und ide Angst sammelten sich dort, die Zweifel schoben sich ein weiteres Mal in den Vordergrund, warum konnte Anna nicht hier sein, um ihr zu helfen, um ihr zu sagen, was sie machen sollte, denn all ihre Ideen waren aufgebraucht, wenn sie jetzt keine Informationen bekamen, dann würden sie vielleicht niemals mehr welche sammeln.
Und mit diesem Gedanken und der Angst im Nacken kehrte sie zu den beiden zurück und nickte kurz. "Fang an."
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BeitragThema: Re: Der Garten   Mo Jan 17, 2011 7:20 pm

Diana, die aus ihren Fehlern gelernt hat, Evy, die sicher immer noch nervös ist, & Svetlana, die sich hoffentlich als Goldesel erweist,

Als die Aurorin gerade anfangen wollte zu reden, ließ Evy sie mit einer handwewegung verstummen. Sie sah nach drausen und schien sich zu vergewissern, dass niemand in ihrer Nähe war. eine kluge Idee. Genau wie das entfernen des Zauberstabs aus Svetlanas Hosenbund. Zwei sachen, die Diana sicher erst wieder eingefallen wären, wenn es zu spät war. das passierte ihr häufiger. Aber diesmal war sie einen Schritt voraus. Sie fasst Svetlana hart am arm, damit nicht wieder das gleiche passierte, wie bei Andra. Dieses Schlammblut würde ihr nicht entkommen. mit einem kurzen Nicken gab Evy Svetlana den Befehl zum anfangen. Und durch das Veritaserum sprudelte diese los wie ein Springbrunnen. Fast drei Minuten lang redete ihr Opfer ununterbrochen. Das meiste war nicht extrem nützlich, doch im Großen und Ganzen war es genung, um damit guten Gewissens vor den Dunklen Lord treten zu können. Der Dunkle lord! Verdammt, sie hatte völlig vergessen, dass er ja noch drausen stand. Neben dem Minister. Sie mussten eine Erinnerungslöschung machen, während dort drüben zwei der vier Männer standen, die Diana am meisten fürchtete. Jetzt fehlte nur noch, das sich Dumbledore und Moody noch dazu gesellten. Dann waren sie entgültig verloren. "Sollen wir ihr Gedächtnis schon verändern?", fragte sie Evy leichthin und übersah mit voller Absicht den Asudruck von Angst, der auf Svetlanas gesicht erschien. Dann blickte sie durch die schmale Lücke nach drausen und beobachtete. Schließlich mussten sie Die Aurorin auch wieder unbemerkt nach draußen schaffen. Und Astute wäre nicht Astute, wenn er nicht schon etwas bemerkt hatte. Es würde nicht einfach werden, da war sie sich sicher.
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BeitragThema: Re: Der Garten   Mo Jan 17, 2011 10:37 pm

Diana, die hoffentlich eine Idee hat & Evy, die immer noch nervös ist & Svetlana, die zumindest ein bisschen was weiß

Als Evy ihr zu nickte sprudelte Information um Information aus Svetlanas Mund, auch wenn das meiste davon eher unwichtig war, so konnte es doch ausreichen, um den dunklen Lord vielleicht zufrieden zustellen. Doch Evy wusste, dass sie auf keinen Fall den selben Fehler wie bei Andromeda machen durften. Um so erleichterter war sie, als sie Dianas Hand sah, die den Arm des Schlammbluts hart umfasste, ja so war es doch schon viel besser. Ganz sacht berührte sie Dianas Schulter und ließ diese Berührung immer bleiben, so würde die Aurorin, wo auch immer sie hin apparieren würde, die beiden Todesserinnen im Schlepptau haben. Dennoch hatte Evy das Gefühl, dass das ganze nicht so gut verlief, wie es sollte, dass sie irgendetwas übersehen hatten, etwas, das Anna sicher aufgefallen wäre. Also, denk nach. Anna hätte es bemerkt. sagte sie sich selbst. Aber das Gefühl ließ sich nicht verteiben. Warum konnte sie nicht einfach alles richtig machen? Warum konnte sie nicht wie Anna sein, perfekt sein?
Aber sie sollte zumindest aufpassen, was das Schlammblut sagte. Also versuchte Evy nur daran zu denken, was sie an Informationen erfuhr. Dann verstummte Svetlana und Diana fragte: "Sollen wir ihr Gedächtnis schon verändern?" Dann sah Diana zu den beiden Männern, die sie so sehr fürchteten, zumindest glaubte Evy das, sicher konnte sie sich nicht sein.
Evy wartete, bis Diana wieder aufsah, dann antwortete sie: "In seiner Nähe?" Aber wo sonst sollten sie hingehen, in den Wintergarten? Dort mochte es lehr sein, aber wissen konnte sie es nicht. Sie musste einmal mehr hoffen, dass Diana die Idee hatte und sie bloß den Zauber sprechen musste. Und wieder einmal fühlte sie sich unzulänglich, doch sie versuchte, das alles beiseite zu schieben und sich nur auf den Auftrag zu konzentrieren, sie konnte in ihrer Wohnung zusammenbrechen und alle Gefühle, alle Tränen fließen lassen, hier nicht.
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BeitragThema: Re: Der Garten   Mo Jan 17, 2011 10:39 pm

äußerst unhöflicher Minister & dessen Idee missbilligender Lord

Ganz kurz nur wurde seine Aufmerksamkeit von der nicht nennenswerten Person vor ihm abgelenkt. Zwei seiner Todesserinnen betraten den Garten. Diana und Evangeline, die Rookwood-Schwestern. Was taten die beiden hier? In unmittelbarer Nähe des Ministers? Waren sie beide dem Wahnsinn verfallen? Oder… ah, da stand eine Aurorin. Nun gut, dann wusste er, was sie vorhatten, auch wenn er es für unnötig riskant hielt. Trotzdem, er würde seinen weißhaarigen Gesprächspartner nicht hinhalten, sodass sie ungestört wären. Auf seine Hilfe mussten sie komplett verzichten, schließlich machte er selbst auch stets alles allein und verließ sich auf niemanden. Aber damit hatten sie auch hoffentlich nicht gerechnet.

Die beiden ignorierend wandte er sich wieder dem Minister zu – der sich soeben entschuldigte. Etwas konsterniert besah sich der Dunkle Lord die Stelle, an der Astute eben noch gestanden hatte. Ehe er sich jedoch besinnen konnte, war dieser schon wieder zurück. Mit hochgezogener Augenbraue blickte er ihn an. Unhöflich sowas. Ohne jegliche Erklärung einfach zu verschwinden und dann wieder aufzutauchen, als ob nichts gewesen wäre. „Und das tun Sie, ohne mich zuvor zu fragen, ob ich überhaupt damit einverstanden bin?“, hakte er mit ausgesuchter Höflichkeit nach, „Sind Sie sich derart sicher, dass die Gesellschaft jener Person, deren Namen Sie mir doch sicherlich nicht vorenthalten wollen, mich nicht abstößt?“ Er hatte da diverse düstere Vorahnungen, von bekannten Auroren zu hochrangigen anderen Ministeriumsangestellten oder dem Schulleiter von Hogwarts höchstpersönlich. Auf jeden Fall konnte das Gespräch nicht unbedingt angenehmer werden, wenn der scharfsinnige Minister selbst jene noch namenlose Person zu ihnen eingeladen hatte.

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BeitragThema: Re: Der Garten   Di Jan 18, 2011 1:54 am

eine erstickende Rose Avery und eine noch nicht anwesende Gwendolyn Night


Eine Party! Das ließ sich Rose nicht zweimal sagen. Zumal sie heute eigentlich ihren Geburtstag feiern wollte, doch zwei Partys zur gleichen Zeit vertrugen sich nicht, also schob sie ihre Feier, um eine Woche nach hinten. Ob sie nun einen Tag nach ihrem Geburtstag feierte oder eine Woche danach, war nicht weiter von Bedeutung!
Sie hatte im Ministerium gerade noch rechtzeitig, ehe sie ihre Gäste eingeladen hatte, davon gehört und es hieß, dass es zwar hauptsächlich für die Schüler war, aber dass auch Erwachsene willkommen waren. Rose fühlte sich irgendwo dazwischen – ganz Erwachsen oder zumindest erwachsen, wie das was ihre Eltern darunter verstanden, war Rose schließlich noch nicht, auch wenn sie mit der Schule fertig war und einen festen und guten Job hatte.
Für sie war sofort klar, dass sie dabei sein würde, das Risiko in Kauf nehmend, dass sie sich sicherlich mehr als einmal über den Abschaum würde aufregen müssen, der auf dieser Party erschien. Aber heutzutage gab es leider nur noch wenige Orte wo die wahren Hexen und Zauberer zusammenkommen konnten ohne in die Nähe von denen zu kommen, die sich selbst zwar magisch fühlten, doch in Wirklichkeit keine Ahnung hatten, was es bedeutete! Muggelstämmige – wie es politisch korrekt hieß – waren nun einmal nicht mit den Sitten und Bräuchen aufgewachsen, wie die Rein- und sogar die meisten Halbblüter. Sie traten die Traditionen und die Werte mit Füßen in einer Welt von der sie bis zu ihrem 11 Lebensjahr nichts wussten.

Aber die junge Frau wollte da hin! Würde sicher lustig werden, ein paar ihrer alten Lehrer zu sehen – so eine Gelegenheit bekam man leider viel zu selten. Die Brünette mochte ihre Schulzeit und ein paar Erinnerungen aufleben zu lassen, würde sicher nicht schaden. Und so apparierte sie vor das Haus der Masons. Ein schönes Haus, sicher, aber doch nichts weiter als Steine, die einer Hexe Unterschlupf gewährten, die nicht Anstand genug hatte, um Muggelstämmige von ihrem Haus fern zu halten – im Gegenteil, die diese auch noch einlud! Aber gut, dass sollte nicht ihr Problem sein und sie war fest entschlossen, sich nicht über so etwas aufzuregen – nicht heute. Sie würde sich einfach an die Menschen halten, die sie kannte – also an die Reinblüter. Kein Problem! Und zur Not konnte sie immer noch ihre Kontakte im Ministerium pflegen, denn soweit sie wusste, zog es gerade einige jüngere ihrer Kollegen hier her, aber wenn man den Gerüchten trauen konnte, wollte sich sogar der Minister hier blicken lassen!

Diesen sah Rose zwar nicht, doch viele bekannte Gesichter fand sie trotzdem gleich. Nicht jedes war sie erfreut zu sehen, aber einige durchaus. Sie sprach mit einigen ihrer alten Lehrer, mit einigen Reinblütern und fand auch Siebtklässler aus Slytherin mit denen sie über die Schule sprechen konnte und denen sie lustige Geschichten erzählen konnte. Nach einer Weile verabschiedete sie sich an die Bar, wo prompt ein junger Mann sie ansprach. Eigentlich hatte sie nicht vor mit ihm zu sprechen, schließlich gehörte er zu den Männern die sie nicht kannte, aber hinter ihm erblickte sie jemanden den sie kannte.. Den sie gut kannte! Und den sie am liebsten aus ihren Erinnerungen löschen wollte: Ihren Exfreund Dean. Und auch wenn sie sich einredete, dass er sie vollkommen kalt ließ, so wollte sie auf keinen Fall alleine umherirren und dabei ein gefundenes fressen für Dean darstellen. Und so unterhielt sie angeregt mit dem Fremden. Mit Sicherheit nicht der beste Mann, mit dem sie in ihrem Leben das Vergnügen hatte, aber immerhin bekam er auf einer Skala von 1 bis 10 eine 5, was bei ihrem kritischen Blick schon ganz gut war. Doch schneller als gedacht sank diese Zahl ins negativ unendliche, als er nebenbei erwähnte, dass seine Eltern Muggel seien. Sie spuckte nicht vor lauter Schreck ihren Feuerwisky in sein Gesicht, als sie sich verschluckte und einen Hustenanfall bekam, sondern drehte sich Augenblicklich um und verschwand nach draußen. Flucht! Der einzige Gedanke, der ihr in dem Moment kam! Flucht vor dem Schlammblut und Flucht vor Dean! Hoffentlich hatte er sie nicht gesehen!

Wie war das: nur Menschen, die sie kannte? Das war ja dann wohl nichts! Sie hatte doch tatsächlich wertvolle Minuten ihres Lebens mit einem Muggelgeborenen verschwendet! Draußen stellte sie sich an einen leeren Tisch! Noch immer hustete sie hin und wieder, denn noch immer war Feuerwisky in ihrer Luftröhre und das war mehr als unangenehm.
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BeitragThema: Re: Der Garten   Mi Jan 19, 2011 6:31 pm

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fast erstickende Rosalia Avery & mal wieder tieftraurige Gwendolyn Night

Langsam strich Gwen durch den Garten. Sie hatte eigentlich nicht wirklich vorgehabt, hierher zukommen, doch sie hatte die leise Hoffnung gehabt, das Yaxley hier auftauchen würde. Er war ein Todesser und in der sechsten Klasse war sie in ihn verliebt gewesesn. Auch wenn sie sich gerne vormachte, über ihn hinweggekommen zu sein, wenn sie wirklich ganz ehrlich zu sich war: sie liebte ihn immer noch. Jedes AMl, wenn sie ihn traf, konnte sie nicht anders, als ihn verstohlen zu beobachten. Sie folgte ihm nicht, dazu war sie viel zu schüchtern, hoffte aber immer, ihn irgendwo zu treffen. Und vielleicht auch mal mit ihm zu sprechen. Sie "kannte" ihn jetzt seit über zehn jahren, hatte aber noch nie auch nur ein Wort mit ihm gewechselt. Sie hatte ihn nicht getroffen. Ihr Blick fiel auf das Stück papier in ihrer Hand und nach einer Sekunde setzte sie dem gedicht noch eine weitere Zeile hinzu. fertig. Sie las es sich noch einmal durch.

Ich stehe hier, sehe dich an,
beobachte dich, wann immer ich kann.
Jede Bewegung,
jede noch so kleine Regung.
Lausche deiner Stimme, deinem Lachen.
Wenn es ein Traum ist, will ich nicht mehr erwachen,
so deprimierend es auch ist,
dass du fast nie in meiner Nähe bist.
Und wenn bin ich nicht wichtig,
du siehst mich nicht mal richtig.
Vor andern lache, lächle ich,
doch bin ich allein, denk ich nur an dich.
Abends, im Dunkeln, denk ich an dich und weine,
doch nur im Dunkeln, nur alleine.
Das ist es, was ich bisweilen bin,
was ich bin, wenn ich diesmal nicht gewinn:
Alleine mit den Tränen auf meinem Gesicht,
ohne Hoffnung, ohne Licht.

Sie schob das Blatt in die Tasche ihres Kleides und blickte sich um, schließlich konnte sie nicht ewig Trübsal blasen. Da sah sie an einem leeren eine junge Frau stehen, die sich offenbar verschluckt hatte. Es war Rosalia Avery, sie kannte sie aus dem Ministerium. Sie war ihr sympatisch, denn auch wenn sie nicht dem Dunklen Lord diente, hatte sie doch die richtigen Ansichten. Sie ging zu ihr hinüber und klopfte ihr leicht auf den Rücken. "Besser?", fragte sie. Sie musste sich ein wenig stärker konzentrieren, sonst sellte sie wieder eine ihrer Berühmten Fragen nach der Unendlichkeut, Seelen oder dem Tod. Als sie gerade fragen wollte, wie es in der Abteilung, in der Rosalia arbeitete, zur Zeit o zuging, rutschte der Zettel mit dem Gedicht aus ihrer Tasche. Sie bückte sich vorsichtig, damit die anderen Zettel nicht auch noch den Abflug machten, und hoffte, das Rosalia den Zettel nicht las, falls sie ihn aufheben sollte, bevor Gwen ihn hatte.
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BeitragThema: Re: Der Garten   Mi Jan 19, 2011 6:52 pm

Evy & Diana

Evy hatte Recht. In der Nähe des Dunklen Lords UND des Ministers einen Gedächtnkiszauber auszuführen, grenzte schon fast an selbstmord. Und Diana war eigentlich nie so ein Selbstmordtyp gewesen. "Wintergarten", bestimmte sie, wartete nicht auf Evys Antwort und disapparierte. Da sie immer noch Evys Hand auf ihrer Schulter spürte, war sie wohl auch mitgekommen. Der Wintergarten war leer, bis auf zwei Leute, die auf einer Bank saßen. Diana wartete nicht, ob sie sie bemerkten, sondern zog Evy und Svetlana sofort in eine etwas verstecktere Ecke. Sie wollte Evy gerade bitten, die Erinnerungen an ihr "Gespräch" zu löschen, als ihr noch etwas einfiel. "Was weist du über eine gewisse Gwendolyn Night?", fragte sie. So konnte sie auch gleich mal herausfinden, ob Gwendolyn unter dem Verdacht stand, eine Todesserin zu sein. Svetlana antworete sofort: "Gwendolyn... Sie ist ein wenig seltsam", als ob das Diana noch nicht aufgefallen war, "aber ich denke, sie ist durchaus eine brauchbare Aurorin", soweit war sie auch schon gewesen, "Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke, Alastor denkt ein wenig, dass sie eine Spionin ist", das war auch zu erwarten gewesen, "allerdings denkt er das bei jedem erstmal. Ich glaube jedenfalls nicht, dass sie etwas mit den Todessern zu tun hat", sehr gut, "und dir meisten anderen auch nicht."
Diana nickte. Das war doch auch mal gut zu wissen. Auch wenn Gwendolyn sicher wusste, dass sie sich vor Moody in Acht nehmen musste, würde Diana es ihr mit Freuden noch einmal unter die Nase reiben. Dann drehte sie sich zu Evy und sagte: "Kannst loslegen."
dann sah sie wieder zu Svetlana und genoss es, zu sehen, wie sie sofort mit dem schlimmsten rechnete und ein Ausdruck purer Todesangst sich in ihre Augen legte.

(tbc: Wintergarten)
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Evangeline Rookwood
Blame perfection
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BeitragThema: Re: Der Garten   Mo Jan 24, 2011 11:15 am

[cf: Wintergarten]

Diana & Evy Helpful as allways

Evy war beruhigt, als Diana nickte und begann, mit Svetlana zu sprechen. Anscheinend wollte sie dem Schlammblut die Idee, in den Garten zu apparieren, irgendwie als Notwenigkeit verkaufen, nur mussten sie in die Niesche, aber die wertlose Aurorin würde sicher nichts davon bemerken. Trotzdem wünschte Evy sich, sie hätte früher daran gedacht, es hätte alles einfacher gemacht, sie wusste, dass sie diese Nacht nicht mehr schlafen würde, sie würde an Anna denken und ihre Schwäche eingestehen müssen, weil sie es kaum geschafft hatte, diesen Auftrag auszuführen, sie musste sich noch mehr anstrengen, vielleicht könnte sie es dann ja schaffen, wäre sie doch nur etwas weniger schwach, etwas mehr wie Anna. Wütend und verzweifelt versuchte sie diese Gedanken beiseite zuschieben, als Diana ihre Hand nahm und in den Garten apparierte.
Evy sah sich um und tatsächlich waren sie wieder in der Niesche angelangt. Diana erzählte etwas von, verfehlt haben. Doch Evy hörtenicht genau zu, das Apparieren hatte sie jede Konzentration gekostet, so dass ihre Gedanken einmal mehr zu ihrer geliebten Schwester glitten. Als sie versuchte, ihre Gedanken zumindest für kurze Zeit auf die Gegenwart zu richten, fühlt sie jähe Dankbarkeit für Diana, sie wussten nicht, ob sie einen weiteren Gedächtniszauber geschafft hätte, sie war so müde, wollte ein paar Stunden allein, nur mit ihren Gedanken, um sich wieder zu orientieren, doch gleichzeitig hatte sie Angst vor diesen Gedanken, die sich nicht vertreiben ließen, seit Anna tot war.
Diana trat auf einmal aus der Niesche und rief ihnen ein "Kommt ihr?" zu. Evy wollte zumindest noch einen klitzekleinen Versuch unternehmen, perfekt zu sein und hilfsbereit zu spielen, also legte sie dem Schlammblut, in einer, wie sie hoffte, helfend wirkenden Geste die Hand auf die Schulter und nahm sich vor, eben jene später zu waschen. Denn auch wenn sie beinahe ständig an sich zweifelte, so war sie sich doch bewusst, dass sie um einiges besser war, als dieses Stück Dreck neben ihr.
Doch sie ließ sich nichts anmerken, sondern lächelte nur und führte Svetlana zu Diana. "Wir kommen doch schon Sam."
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